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Dschungelcamp 2014, Finale Melanie ist neue Dschungelkönigin


Die diesjährige Dschungelkrone geht nach Ostdeutschland. Melanie Müller gewann die achte Staffel vor Larissa Marolt und Jochen Bendel. Die 25-Jährige konnte ihr Glück kaum fassen.

"Alter, ich glaub's nicht, das kann doch nicht sein", murmelte Melanie Müller vor sich hin, als sie als letzte im Dschungelcamp zurückgeblieben war. Sie ist die Siegerin der 10. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus." "Unsere Kanzlerin kommt aus Ostdeutschland, jetzt soll auch die Dschungelkönigin aus Ostdeutschland kommen", hatte sie vorher gesagt. Auf dem dritten Platz landete Jochen Bendel, Urwald-Prinzessin wurde Larissa Marolt.

Vor der Entscheidung hatten auf die drei Kandidaten ihre letzten Dschungelprüfungen gewartet. Es galt ein Gala-Abendessen mit drei Gängen zu erspielen. Melanie war für die Vorspeise zuständig. Dafür musste sie in fünf Löcher greifen, in denen neben den Sternen allerlei Getier wartete: ein Bartagamen, Flusskrebse, ein Nasenbeutler, ein Cocktail aus Schleim, Mehlwürmern, Käsefrucht und Fischsoße – und die Hand eines Rangers. Melanie packte unbeeindruckt zu und holte die maximale Sternenanzahl.

Jochen, der "Koch" für den Hauptgang, musste sich zwischen fünf echten und fünf Dschungel-Köstlichkeiten entscheiden. Er entschied sich fünfmal für die Ekel-Variante und verzehrte unter anderem eine Schweinenase, zwei Ziegenhoden und ein Straußen-Anus. Als er alles runtergeschluckt und die fünf Sterne geholt hatte, bat er um einen Zahnstocher – "mir hängt ein Arschloch in den Zähnen."

Die letzte im Bunde und Patin fürs Dessert war Larissa. Sie musste sich mit einem Schnorchel in einen Tank setzen, der nach und nach mit Wasser und Flusskrebsen, Kröten, Aalen und Spinnen gefüllt wurde. Die Österreicherin bestand die Prüfung mit Bravour, aber nicht ohne einen hektischen Moment ganz am Ende. Ihr Kommentar: "Ich wäre fast erstickt – und dachte mir, ich bin morgen im Hotel mit einem Glas Champagner." Mit Champagner, aber ohne die Krone. Die Zuschauer wollten es so.

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