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Dschungelcamp 2019: Aus Gisele wird keine Heldin mehr: Warum man nicht mehr für das Model anrufen sollte

Alle Jahre wieder wird ein kreischendes Model in die Dschungelprüfungen gewählt. In diesem Jahr ist es Gisele Oppermann. Ihr Verhalten bisher zeigt, dass sie die Chance wohl nicht verstanden hat.

Dschungelcamp 2019 Gisele Oppermann

Gisele Oppermann bei der Dschungelprüfung "Mitgehangen, mitgefangen". Resultat: null Sterne.

Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de

MG RTL D

Wer auf Überraschungen steht, für den ist das Dschungelcamp in diesem Jahr nichts. Tag für Tag wird Gisele Oppermann in die Prüfung gewählt. Bisher hat sie fast immer versagt. Sie heult, kann sich nicht überwinden und treibt damit nicht nur Moderator Daniel Hartwich in den Wahnsinn.

Hat man nur eine Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" mitverfolgt, weiß man, welches System dahinter steckt. 

Dschungelcamp: Aus Opfern können Helden werden

Wer sich doof anstellt, wird von den Zuschauern mit Prüfungen bestraft. Immer und immer wieder. So war es bei Sarah "Dingens" Knappik, bei Georgina Fleur, Larissa Marolt, Matthias Mangiapane oder auch Helena Fürst. In der Regel trifft es das Ex-GNTM-Model, dem von den Zuschauern von vornherein wenig zugetraut wird.

Interessant wird es allerdings, wenn der Promi seine oder ihre Rolle als Chance begreift. Denn im RTL-Dschungelcamp können aus Opfern Helden werden. Das beste Beispiel hierfür ist Larissa Marolt, die aus der Zeit im Camp ihre ganz persönliche Reality-Show machte. Sie stolperte so liebenswürdig und charmant durch jede Prüfung, dass sie nach wenigen Tagen von der Nervensäge zur Geheimfavoritin wurde. 

Sarah "Dingens" Knappik versagte zwar ähnlich kläglich wie Gisele Oppermann in diesem Jahr. Doch immerhin lieferte sie Sprüche, die in die Annalen der Dschungelgeschichte eingehen werden. Und im Verlauf der Show sorgte sie eigenhändig für eine derartige Eskalation, dass Mathieu Carrière sie auf Knien anflehte, bitte das Camp zu verlassen. Das muss man erstmal schaffen. 

Gisele hat nicht das Zeug zur Dschungelheldin

Doch Gisele Oppermann hat schlichtweg nicht das Zeug zur Heldin. Würde sie wenigstens probieren, Sterne zu bekommen, würde sie wenigstens in einer Prüfung die Zähne zusammenbeißen und kämpfen, hätten das die Zuschauer längst honoriert. Stattdessen jault und jammert die 31-Jährige, dass man vor dem TV-Gerät Ohrenschmerzen bekommt, und ist dabei so charmant wie ein Stück Graubrot. Was sie jeden Tag macht ist schlichtweg Arbeitsverweigerung.

Indem die Zuschauer Gisele immer wieder in die Prüfung wählen, bekommt das Model die meiste Sendezeit. Aufmerksamkeit, die sie schlichtweg nicht verdient hat. Viel lieber würde man doch sehen, wie Großmaul Bastian Yotta an seinem überdimensionalem Ego scheitert. Oder wie Bob-Weltmeisterin Sandra Kiriasis zeigt, was sie in 23 Jahren Bundeswehr gelernt hat. Toller wäre es, Evelyn Burdecki dabei zuzusehen, wie sie während einer Prüfung einen lustigen Spruch nach dem anderen raushaut. 

Wer "Ibes" als Resterampe kläglich gescheiterter Stars versteht, hat durchaus recht. Doch die Show bietet den abgehalfterten Z-Promis zweifelsohne die Möglichkeit, sich neu zu inszenieren. Vielleicht nutzt Gisele ja heute Abend ihre Chance. Der Spannung wäre es zu wünschen. Und würde sie dann nicht mehr in die Prüfung gewählt, stünde der perfekte Nachfolger doch schon fest: Bastian Yotta. 

Dr. Bob im Dschungelcamp.