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Interview mit Ex-Dschungelcamperin: Larissa Marolt gibt Survival-Tipps

Sie hat vor einem Jahr vorgemacht, wie man aus zwei Wochen im Dschungelcamp eine Karriere aufbaut. Im stern-Interview verrät Larissa Marolt, wie man die Zeit im Urwald unbeschadet übersteht.

Von Carsten Heidböhmer

Mit ihrer Teilnahme am Dschungelcamp 2014 wurde Larissa Marolt in Deutschland schlagartig berühmt

Mit ihrer Teilnahme am Dschungelcamp 2014 wurde Larissa Marolt in Deutschland schlagartig berühmt

Frau Marolt, was sind die prägenden Erinnerungen, wenn Sie an Ihre Zeit im Dschungelcamp zurückdenken?
Ich erinnere mich sehr gut an die Reise dorthin. An die Reaktion meiner Mutter, an die Einreise in den Dschungel. Ich hab' Bilder im Kopf, gewisse Szenen, die mich emotional aufgeregt haben. Manchmal fallen mir auch Dschungelprüfungen ein. Aber man lebt ziemlich schnell weiter. Im Dschungel passiert ziemlich viel, man erlebt krasse Sachen jeden Tag, doch am prägendsten waren die Gefühle davor und danach.

Hat die Teilnahme am Dschungelcamp Ihrer Karriere genützt?


Absolut. Ich bereue es keine Sekunde. Ich habe Jobs in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch 2015 geht es gut weiter. Zum Glück nimmt man es mir nicht übel, dass ich im Dschungel war. Früher war das anders, da hatte die Show ein schlechtes Image.

Welche Türen haben sich durch das Dschungelcamp geöffnet, die Ihnen zuvor verschlossen waren?
Der deutsche Markt hat sich mir geöffnet, weil ich dadurch bekannt geworden bin. Dadurch habe ich viele Rollen angeboten bekommen. Geschenkt hat man mir nichts, aber ich bin durchs Dschungelcamp ins Gespräch gekommen. Und ich habe meine eigene Sendung auf RTL, eine Doku, die in diesem Jahr ausgestrahlt werden soll.

Zu welchen Dschungelbewohnern haben Sie noch Kontakt?


Privat zu niemandem, aber ich sehe die Leute öfters auf Veranstaltungen.

Gibt es Kandidaten aus Ihrer Zeit im Dschungel, die Sie nicht mehr treffen möchten?


Kann ich so nicht sagen. Ich habe das Dschungelcamp als einen Job angesehen. Die Menschen, mit denen ich arbeite, sind für mich Kollegen. Es ist egal, ob ich jemanden leiden kann oder nicht. Ich bin professionell genug, um mit denen zu arbeiten. Aber ich trage niemandem etwas nach.

Werden Sie die aktuelle Staffel schauen?


Wenn ich vorm Fernseher sitze, werde ich natürlich reinschauen. Da kommt man heute nur schwer rum. Es ist fast schon Pflicht, das anzusehen.

Gucken Sie mit Freunden, mit Familie oder allein?


Eher alleine. Es ist bei mir schwierig, die ganze Familie zusammenzukriegen, weil wir so viele sind.

Was raten Sie den neuen Kandidaten als Überlebensstrategie?


Ich habe viel gegessen die Tage davor. Ich weiß nicht, ob es hilft, wenn man vorher Diät macht. Ich habe mir ein paar Fettreserven angefressen, man nimmt dort eh ziemlich schnell ab. Es ist gut, wenn man sich emotional drauf einstellt. Man braucht eine dicke Schale. Überlebenstipp: Augen zu und durch. Und nicht aus den Augen verlieren, dass es nur eine kurze Zeit ist. In zwei Wochen bist du da raus. Das hat mir am meisten geholfen. Ich habe jeden Tag nach dem Aufstehen ein Kreuzchen mit dem Stock gemacht, dass es bald vorbei ist. Wie bei einem Weihnachtskalender.

Haben Sie schon einen Favorit für den Titel des Dschungelkönigs?


Das ist schwer vorherzusagen. Der Dschungel steckt voller Überraschungen. Es kann passieren, dass Leute, die sehr sympathisch sind, mit der Situation nicht zurechtkommen und aggressiv werden. Ich kann nur jedem raten, die Nerven zu bewahren.

Wussten Sie bei Ihrer Teilnahme wirklich nicht, worauf Sie sich da einlassen?


Ich habe das Dschungelcamp nicht bis ins Detail studiert. Natürlich weiß man das ein oder andere, das unterschreibt man ja auch. Im Endeffekt war es für mich ein Abenteuer, aber vor allem ein Job.

Die letzte Frage: Wie geht es Hausbursche Engelbert?


Dem geht‘s ausgezeichnet. Der wird von Frauen umschwärmt. Arbeitet noch immer, ist sehr fleißig und ein total lieber Kerl. Der hat vom Dschungelcamp auch profitiert. Der ist bei uns jetzt sehr bekannt.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(