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RTL-Castingshow: Das sagt Dieter Bohlen über den Rauswurf von Xavier Naidoo bei DSDS

Es war die erste Sendung nach dem Rauswurf von Xavier Naidoo aus der Jury von DSDS. Am Samstagabend begannen die Liveshows. Zu Beginn der Sendung äußerte sich Dieter Bohlen in der Angelegenheit.

DSDS-Chefjuror Dieter Bohlen

DSDS-Chefjuror Dieter Bohlen

TV Now

Bei "Deutschland sucht den Superstar" haben die Liveshows begonnen, die wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum ausgetragen werden. Es war zudem die erste Folge nach dem Rauswurf von Xavier Naidoo. Nachdem bei Twitter ein Video aufgetaucht war, in dem der Sänger gegen Flüchtlinge hetzt, hat sich RTL entschieden, Naidoo aus der Jury der Castingshow auszuschließen. Bislang hatten sich Chefjuror Dieter Bohlen sowie seine Beisitzer Pietro Lombardi und Oana Nechiti mit Äußerungen zu dem Thema zurückgehalten.

Und auch am Samstag wollte sich der "Poptitan" zunächst nicht näher in der Angelegenheit äußern. Zwar sprach ihn Neu-Moderator Alexander Klaws auf die dezimierte Jury an, doch Bohlen drückte sich um eine klare Stellungnahme herum: "Ich bin noch nicht so ganz fertig mit meiner Meinungsbildung. Geb mir noch ne halbe Stunde Zeit, dann sag ich was dazu."

Dieter Bohlen über Xavier Naidoo

Während sich Bohlen in der Causa Naidoo zurückhielt, positionierten sich einige der Kandidaten deutlich. So hat sich etwa die DSDS-Finalistin Paulina Wagner im Interview mit RTL klar von dem früheren Juror distanziert: "Ich war total geschockt, als ich das erste Mal davon gehört habe, was da gerade mit Xavier Naidoo passiert ist. Ich glaub, da kann ich für uns alle sprechen. Rassismus ist scheiße, das geht gar nicht und das hat hier auch keinen Platz."

Xavier Naidoo

Dieter Bohlen hat sich dagegen auf Instagram ausweichend geäußert. Auf die Frage, was er zu dem Vorfall denkt, antwortete er: "Ich muss alle hören und mich informieren und dann rede ich. Es wird so viel Blödsinn geschrieben, da reihe ich mich nicht ein. Glaubt mir, ich habe die beiden letzten Tage viele, viele Telefonate und viele Gespräche geführt. Ich habe hunderte von Seiten und Meinungen gelesen. Ich werde mich morgen in der Sendung, wenn ich alles weiß, bestimmt dazu äußern können. Das hoffe ich. Aber ich werde nicht in das Blöken derer einstimmen, die die Hintergründe nicht kennen."

Am Ende der Livesendung hat Dieter Bohlen aber dann doch seine Meinungsbildung abgeschlossen: "Wir machen hier eine Unterhaltungssendung, und da geht es um Unterhaltung, nicht um Hass oder irgendwelche Hetze. Deshalb steht die ganze Jury und das ganze Team hinter der Entscheidung von RTL", sagte er laut "Bild"-Zeitung.

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Hinweis: Dieser Text wurde nach seiner Erstveröffentlichung aktualisiert.

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