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Finalsieger Sahin-Scholl Supertalent mit zwei Stimmen


In der Finalshow des "Supertalents" ging es am Samstagabend um alles: Zwölf Finalisten wetteiferten um den Sieg und ernteten fast durchgehend das Lob der Jury. Am Ende freute sich ein Mann, der sich singend dafür einsetzte, jeden Tag bewusst zu leben.

Das Supertalent-Finale bot auch dieses Jahr wieder die unterschiedlichsten Künstler: Natalya Netselya verzauberte erneut mit ihrer virtuos ausgeführten Sandmalerei. Für das Finale der Staffel hatte sie sich die Geschichte von Lady Di ausgesucht. In Bildern erzählte sie die Lebensgeschichte der Prinzessin so rührend, dass Dieter Bohlen befand: "Der Sandmann muss eine Frau gewesen sein".

Extremkünstler Stevie Starr verschluckte diesmal nicht nur Sylvie van der Vaarts Ehering, sondern versetzte auch Dieter Bohlen mit seiner Feuer-Akrobatik in Angst und Schrecken.

"The Power Of Love" intonierte Ramona Fottner auf der Bühne und konnte damit Juror Bruce Darnell auf ihre Seite ziehen: "You are beautiful! Heute hast du dich noch einmal gesteigert. Wenn du singst, spüre ich etwas in meinem Körper", tat Darnell begeistert kund.

Eine 1+ sei sein Auftritt gewesen, versicherte Dieter Bohlen dem Lockenkopf Ruddy Estevez. Unter die Top Drei kam der Masseur allerdings nicht.

Auch diesmal stand für den kleinen Daniele Domizio eine Michael-Jackson-Imitation auf dem Programm. Zum Sieg hat es zwar nicht gereicht, aber Sylvie van der Vaart war, wie immer, hin und weg: "Du bist so klein, aber du hast so eine Disziplin, so einen Willen".

Für Bruce Darnell war Darko Kordic ein Star und auch Dieter Bohlen zollte dem ehemaligen Sänger der Band "Die 3. Generation" Respekt für seinen unerschütterlichen Willen: Darko Kordic sang im Finale "Dance With My Father" von Luther Vandross.

Die Schrott-Band "Bubble Beatz" setzte auf eine beeindruckende Show mit ihren ausgefallenen Instrumenten und erntete viel Lob.

Finalist Andrea Renzullo setzte wie im Casting auf den Leona-Lewis-Song "Run". Damit lieferte er zwar eine solide Leistung ab, doch Juror Dieter Bohlen hätte sich ein wenig mehr Abwechslung gewünscht.

Gehörlos, aber trotzdem den Rhythmus im Blut: Tobias Kramer und seine Ladys tanzten sich souverän unter die Top Drei der Finalisten. Für Dieter Bohlen war er einfach nur "hammergeil", Sylvie van der Vaart sendete ihm ein "Ich liebe dich" in Zeichensprache.

Mit seiner rauhen Stimme löste er erneut Begeisterungsstürme aus: Sänger Michael Holderbusch lag mit seiner Interpretation des Joe-Cocker-Klassikers "You Are So Beautiful" in der Gunst der Juroren ganz weit vorn.

Seine zwei Stimmen machten ihn schließlich zum Supertalent 2010: Freddy Sahin-Scholl sang sein eigenes Lied "Carpe Diem" und begeisterte die Jury: "Du bist nicht von diesem Planeten", attestierte ihm Bruce Darnell und die Zuschauer bestimmten ihn mit 22,8 Prozent der Stimmen zum Sieger der Talentshow.

mlr

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