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"Guidos Masterclass" Vier Gründe, warum die neue Vox-Show von Guido Maria Kretschmer ein Erfolg werden kann

Donald Schneider, Karolina Kurkova und Designer Guido Maria Kretschmer
Art Director Donald Schneider (l.), Model Karolina Kurkova und Designer Guido Maria Kretschmer bewerteten in der ersten Folge die Kandidaten
© TVNOW / Andreas Friese
Guido Maria Kretschmer ist mit "Shopping Queen" für Vox ein echter Quotengarant. Seine neue Show soll an die Erfolge anknüpfen. Aber kann sie das?

Das Konzept kommt dem des US-Formats "Project Runway", das Heidi Klum 16 Jahre lang moderierte, schon sehr nahe: Zwölf Modedesigner müssen Guido Maria Kretschmer und seine wechselnden Jury-Kollegen von ihren modischen Kreationen und ihrer Kreativität überzeugen. Jede Woche erhalten sie eine neue Aufgabe, die sie meistern müssen. Die erste war es, aus Party-Utensilien ein Kleid zu erschaffen. Als Gewinn locken 50.000 Euro und eine dreiseitige Fotostrecke in der deutschen "Vogue", außerdem bekommt der Sieger die Chance, ein Jahr lang von Guido als Mentor unterstützt zu werden. Der Designer selbst ist aber nicht nur Juror, sondern begleitet die Jungdesigner die gesamte Show über, gibt Tipps und berät. 

Grund eins: Guido Maria Kretschmer ist ein Sympathieträger

Und das ist auch schon der erste Pluspunkt der Show und unterscheidet sie vom US-Vorbild: Guido Maria Kretschmer legt tatsächlich Hand an und ist als Mentor tätig. Dabei ist er einfach ein Sympathieträger. Er wirkt bodenständig, professionell, hilfsbereit. Er gibt der Show nicht nur sein Gesicht, sondern ist aktiv Teil davon. Der 53-Jährige gibt sein wertvolles Know-how und seine Erfahrung weiter und bietet die Hilfestellungen, die auch ihm damals den Weg zur Karriere geebnet haben: "Ich glaube, dass es für erfolgreiche Designer unerlässlich ist, sich um die zu kümmern, die ganz am Anfang stehen. Das ist die Idee von 'Guidos Masterclass'. Ich möchte also das zurückgeben, was ich selbst erlebt habe. Denn auch ich hatte Mentoren und Unterstützer und es ist schön, jungen Talenten die Chance zu geben, in den Markt zu kommen, sodass man sie wahrnimmt." Guido Maria Kretschmer zeigt damit mal wieder, warum er bei vielen Zuschauern so beliebt ist.

Grund zwei: Die Show ist nicht nur auf Unterhaltung aus

Bei "Guidos Masterclass" geht es tatsächlich mal um das, was dem Zuschauer versprochen wird: Mode. Der Weg vom Entwurf zu den fertigen Kreationen wird gezeigt, der Zuschauer erfährt, wie viel Arbeit hinter einem Designerstück steckt. Es geht endlich mal nicht nur um besondere Persönlichkeiten, die den Zuschauer entertainen. Ein User auf Twitter bringt es mit seinem – wenn auch etwas überzogenen – Tweet ganz gut auf den Punkt: "Die Sendung ist jetzt schon die beste Modesendung im deutschen Fernsehen! Endlich mal etwas im TV ohne kreischende Teenies, halbnackte Frauen oder geistig eingeschränkte Asis."

Grund drei: Das Setting ist genau richtig gewählt

Und genau diese Ausrichtung der Show wird durch Licht, Setting und Jury deutlich: Alles wirkt hochwertig, professionell, stylisch. Die Kandidaten überzeugen durch ihr Können und nicht nur durch Unterhaltungspotenzial. Die Jury besteht aus Personen, die wirklich Ahnung von der Materie haben und tatsächlich Expertenwissen vorweisen können. Sie wissen, wer in der Branche eine Chance hat und wer nicht. Und einen Designer, der auch nach der Show Erfolg hat, kann die deutsche Modeszene gut gebrauchen.

Grund vier: In knapp 100 Minuten gab es nur eine Werbepause

Es ist ja nichts Ungewöhnliches mehr, dass TV-Shows gefühlt alle paar Minuten von Werbepausen unterbrochen werden. Genau die fehlten aber fast gänzlich bei "Guidos Masterclass". In den knapp 100 Minuten Sendezeit gab es nur eine einzige (wenn auch längere) Werbeunterbrechung. So hat man als Zuschauer die Chance, richtig reinzukommen, mitzufiebern und wird nicht dauernd aus dem Szenario gerissen. 

In den USA geht die Designer-Show "Project Runway" bereits in die 17. Staffel. Nicht abwegig, dass das Konzept von "Guidos Masterclass" hierzulande auch überzeugen kann. Davon geht der Sender zumindest aus, wie Guido Maria Kretschmer dem Portal "Promiflash" verraten hat: "Wir sind schon dabei, für die zweite Staffel zu casten."

Verwendete Quelle: "Promiflash"


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