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Halbfinale von "The Voice of Germany": Zum ersten Mal singen Kandidaten eigene Songs

Schlaflose Nächte und besungenes Heimweh: Am Freitagabend präsentieren die letzten acht Casting-Kandidaten von "The Voice of Germany" ihre selbst komponierten Songs.

Endlich Worte aus der eigenen Feder: Beim Halbfinale der Castingshow "The Voice of Germany" singen die verbleibenden acht Kontrahenten zum ersten Mal ihre eigenen Kompositionen. Die 35-jährige Niederländerin "Freaky T" aus Xavier Naidoos Team kündigte vorab ein "klingendes Inferno" an. "Inferno" heißt auch der Song, den sie zum Besten geben wird. Er soll anders sein, als all ihre bisherigen Darbietungen.

Der Luxemburger James Borges aus dem Team von The BossHoss hat für seine Eigenkomposition "Lonely" auf das Schlafen verzichtet und die Zeilen in einer Nachtsession getextet. "Es gab tatsächlich eine Zeit in meinem Leben, in der ich mich sehr alleine fühlte. Der Song endet aber positiv und darin finde ich meine jetzige Situation wieder", sagt der 24-Jährige vor dem großen Auftritt. Auch Isabell Schmidts "Heimweh" ist das Ergebnis nächtlicher Kreativität: "Der Titel sagt schon alles. Jedem von uns geht es mal so, dass er Heimweh hat. Ich vermisse meine Familie und Freunde", sagt die 23-Jährige aus Greifswald.

Liebeserklärung und Mutmachzeilen

Der Song "Mrs. Lawless" des Amerikaners Michael Lane ist eine Liebeserklärung an seine Freundin: "Er soll das Wow-Gefühl einfangen, das mich überkommt, wenn ich sie sehe. 'Lawless' ist ihr Spitzname, da sie einfach verboten gut tanzt." Wem Brigitte Lorenz (Team Nena) aus dem Ruhrpott ihr Lied "Wenn ich dich nicht hätte" widmet, verriet die 42-Jährige nicht - nur so viel: "Ein Lied mit viel Charme und Wärme - wie mein Leben."

Für die Single "Words (Try To Hold On)" des Dresdner Kandidaten Michael Heinemann schrieb sein Coach Rea Garvey nicht nur die Lyrics - er singt auch die Backing-Vocals dazu. Michael lerne viel von seinem Coach, unter anderem dies: "Um etwas zu bewegen, muss man sich treu bleiben und zu sich selbst stehen."

Der Kosmopolit Nick Howard, der in Berlin, London und New York zu Hause ist, hat seinen Song "Unbreakable" mit einem guten Freund geschrieben. Er erzähle von Stärke und Mut und repräsentiere "die letzten Monate, in denen für mich hier bei ,The Voice of Germany' so viel passiert ist", sagt der 30-Jährige einen Tag vor der Show.

Wer alleine kämpft, verliert

Andere nicht vergessen, wenn man selbst Erfolg hat oder verliebt ist - so beschreibt der 40-Jährige Berliner Rob Fowler die Botschaft seiner Single "The Hurt". "Wenn man alleine kämpft, wird man verlieren. Es braucht immer zwei Leute, um einen Kampf zu gewinnen. Meine eigene Beziehung gibt mir den nötigen Halt."

Das Halbfinale von "The Voice of Germany" läuft heute Abend ab 20.15 Uhr auf Sat.1. Die letzten zwei Talente jedes Teams singen nacheinander ihre eigene Single und treten dann noch einmal im direkten Duell an: Brigitte Lorenz gegen Isabell Schmidt (Team Nena), Michael Heinemann gegen Nick Howard (Team Rea), James Borges gegen Rob Fowler (Team BossHoss) und Freaky T gegen Michael Lane (Team Xavier). Der eigene Coach vergibt im Anschluss 100 Prozentpunkte, die er beliebig auf Talent A und Talent B aufteilen kann. Die Stimmen der Zuschauer werden ebenfalls in Prozente umgerechnet und mit dem Prozentsatz der Coaches addiert - das Talent mit der höchsten Summe kommt ins Finale.

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nw