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Pläne von Nico Hofmann Sat.1 verfilmt Wulff-Affäre - als Drama


Lügen, Intrigen, Glamour - und dann der Absturz: Der tiefe Fall von Christian Wulff ist beispiellos. Bester Stoff für ein TV-Drama, findet Produzent Nico Hofmann. Und will die Affäre Wulff verfilmen.

Die Guttenberg-Satire war zum Lachen, wenn es um die Affäre Wulff geht, wird's dramatisch: Erfolgsproduzent Nico Hofmann will für den Privatsender Sat.1 die Affäre um den Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff verfilmen. Anders als "Der Minister", die Satire über Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, soll der Wulff-Film ein Doku-Drama werden. "Das Buch ist spannend wie ein Krimi. Mich begeistert die Präzision und Dramaturgie, mit der es geschrieben ist", so Hofmann gegenüber der "Bild"-Zeitung. Der Produzent hat sich die Verfilmungsrechte an dem Buch "Affäre Wulff" der "Bild"-Redakteure Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch gesichert.

Für das Drehbuch soll der Grimme-Preisträger verantwortlich zeichnen, der auch das Drehbuch für das Doku-Drama "Der Mann aus der Pfalz" über Altkanzler Helmut Kohl (CDU) geschrieben hat: Thomas Schadt. Auch die Favoriten für die Hauptrollen hat Hofmann schon im Kopf. Für die Rolle des scheiternden Bundespräsidenten würde Hofmann gerne Kai Wiesinger verpflichten: "Er ist der ideale Bürgersohn aus kleinen Verhältnissen, der Verletzbarkeiten spürbar macht". Als Bettina Wulff würden Hofmann gerne Anja Kling sehen.

Im Herbst sollen bereits die Dreharbeiten beginnen. Die Ausstrahlung sei für Dezember 2013 geplant.

kmi

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