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"Promi Big Brother" "Da guckst du in die Tasche und hast noch drei Euro" – die Läuterung des Werner Hansch

"Promi Big Brother": Werner Hansch
Werner Hansch macht sich bei "Promi Big Brother" ein Bier auf.
© SAT.1
Er ist der Liebling von "Promi Big Brother": Werner Hansch versteht sich mit allen Mitbewohnern gut und kommt auch bei den Zuschauern an. Seine Vergangenheit macht ihm noch immer zu schaffen.

Eine besondere Geburtstagsüberraschung für Werner Hansch: Reiner Calmund gratulierte dem "Promi Big Brother"-Kandidaten am Montag live im Container zum Geburtstag. Am Dienstagabend zeigte der Sender Sat.1 erneute Ausschnitte von dem gemeinsamen Abendessen. Die beiden Freunde haben sich viel zu erzählen. Erneut beschäftigt Reporterlegende Hansch seine Vergangenheit.

"Ich bin seit Februar in einer Therapie und habe mich einem Kreis der anonymen Spielsüchtigen angeschlossen", berichtet Hansch. Der 82-Jährige sagt von sich selbst, seit dem 70. Lebensjahr spielsüchtig gewesen zu sein. "Ich wusste nicht, dass das in mir steckt." Doch inzwischen habe er seine Sucht im Griff. "Ich habe null Entzugserscheinungen. Das macht mir Hoffnung. Ich habe seit acht Monaten keine Wettbude mehr betreten, das schwöre ich. Ich verspreche es dir. Ich bin auf einem guten Weg", erklärt Hansch seinem Freund Calmund.

"Promi Big Brother"-Kandidat Werner Hansch lebt nur noch von 600 Euro

Doch bis es soweit war, musste Hansch erst am Boden sein. Zeitweise habe er so viel Geld für seine Spielsucht ausgegeben, dass ihm nichts mehr zum Leben blieb. "Da guckst du in die Tasche und hast noch drei Euro", sagt Hansch. Auch im Moment blieben ihm nur 600 Euro zum Leben. Calmund sichert ihm Hilfe zu: "Wenn du ein Problem in der Versorgung kriegst, dann rufst du an. Ich möchte, dass das gewährleistet ist, Werner. Bleib auf Kurs, Freundchen."

Dass Hansch offen über seine Sucht spricht und mit 82 Jahren noch versucht, seinen angehäuften Schuldenberg selbst abzutragen, nötigt allen Respekt ab. Bei den "Promi Big Brother"-Zuschauern gehört Hansch inzwischen offenbar zu den Favoriten. Als es am Dienstagabend darum ging, wer erneut in den Luxusbereich ziehen soll, war Hansch der erste, der gewählt wurde. Seine Läuterung kommt an. Und vielleicht holt er sich den Sieg und geht mit 100.000 Euro nach Hause. Zu wünschen wäre es ihm.

mai

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