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4 Fragen zum "Tatort": Wie viele Folgen mit Klara Blum gibt es eigentlich noch?

War das etwa ein echtes Baby, das sich schüttelte? Und warum war im Film schon Weihnachten? Die vier wichtigsten Fragen und Antworten zum "Tatort" aus Konstanz.

Tatort

Klara Blum (Eva Mattes) will Franziska (Friederike Linke) helfen.

Im aktuellen "Tatort" aus Konstanz drehte sich alles um eine Gruppe Obdachloser, die sich eine Art Gemeinschaft aufgebaut haben - und um den Tod einer alkoholkranken Mutter, die ihr Baby misshandelte. Wir beantworten vier Fragen zu "Côte d'Azur".

Wie viele "Tatort"-Folgen mit Klara Blum wird es noch geben?

Noch zwei. Voraussichtlich werden die Zuschauer diese im Januar und im kommenden Sommer zu sehen bekommen. Der SWR lässt die Serie in Konstanz auslaufen, eine neue "Tatort"-Stadt als Nachfolger steht noch nicht fest. Allerdings wurde bereits eine Spezial-Folge in Freiburg gedreht mit Heike Makatsch als Kommissarin.

Warum war im Film bereits Weihnachten?

Beim Koordinieren der Ausstrahlung von 21 verschiedenen "Tatort"-Teams, kann es schon mal vorkommen, dass die gezeigte Jahreszeit nicht dem wahren Leben entspricht. Außerdem: Wenn im Supermarkt bereits die Lebkuchen im Regal stehen, darf die ARD auch Bilder vom Weihnachtsmarkt ausstrahlen. "Der Film war nicht speziell für Weihnachten eingeplant", heißt es auch beim SWR auf Anfrage. 

War das etwa ein echtes Baby, das sich da so krampfte?

Natürlich nicht. Die meisten Szenen wurde mit einer Puppe gedreht, die übrigens nach einem Foto des echten Babys extra für den Dreh angefertigt wurde. Der Krampfanfall wurde in der Nachbearbeitung digital hinzugefügt, erklärt der SWR

Wer spielte das drogenabhängige Mädchen Franziska?

Die Schauspielerin heißt Friederike Linke und ist 34 Jahre alt. Es ist bereits ihr dritter Auftritt in einem "Tatort". Weil sie im wahren Leben Mutter ist, berührte sie der Fall um ein misshandeltes Baby sehr. "Ich habe selbst einen vierjährigen Sohn, und das Schicksal von Kindern geht mir daher besonders nahe", sagte sie der "OK". Sie habe sich intensiv mit ihrer Rolle beschäftigt, sei niemand, der wegsieht, wenn sie auf der Straße leidende Menschen trifft, sagte sie dem SWR. "Oft frage ich mich, wie es dazu gekommen ist, dass dieser Mensch, der dort sitzt, anscheinend alles verloren hat. Ich denke darüber nach, wie schlimm eine Depression sein kann, durch die man sich nicht mehr gegen diesen Verfall wehren kann und wie es ist, wenn man alles verliert: die Familie, die Arbeit, das Studium. Es begibt sich ja niemand freiwillig in eine solche Situation."

sst