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Zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk Thomas Gottschalk: "Kein Vierzehnjähriger klappt seinen Laptop auf, um nach ARD oder ZDF zu suchen"

Thomas Gottschalk lächelt in die Kamera
Thomas Gottschalk im Jahr 2020
© Tom Weller / DPA
Nicht zum ersten Mal äußert sich Thomas Gottschalk kritisch zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nun hat er einen konkreten Vorschlag: eine Fusion von ARD und ZDF.

Der Entertainer Thomas Gottschalk hat sich angesichts der Debatte um eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für eine Fusion von ARD und ZDF ausgesprochen. "Das öffentlich-rechtliche System hat nur in der Fusion eine Chance", sagte der 71-Jährige dem Nachrichtenportal "The Pioneer" laut Mitteilung vom Mittwoch. 

Vor allem die dramatischen Veränderungen in der Mediennutzung der Jüngeren ließen keine andere Möglichkeit zu, um das System zukunftstauglich zu machen. "Kein Vierzehnjähriger klappt seinen Laptop auf, um nach ARD oder ZDF zu suchen", sagte Gottschalk.

Der ehemalige Moderator von "Wetten, dass..?" schlug vor, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt: Information und Kultur", forderte Gottschalk. Dafür seien die Sender geschaffen worden, das könnten sie besser als alle anderen. Die Quote dürfe dabei keine Rolle spielen.

bal AFP

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