HOME

TV-Film "Wiedersehen mit einem Fremden": Heim in die Bundesrepublik

Am Mittwochabend zeigt die ARD "Wiedersehen mit einem Fremden", ein Nachkriegsdrama über späte Kriegsheimkehrer und falsche Identitäten.

Kommt er oder kommt er nicht? Zwischen Hoffen und Bangen balanciert sich Liesbeth Steiner mit ihrem kleinen Sohn Josef durchs Leben. Sie wartet immer noch auf Max, ihren Mann, der in russischer Kriegsgefangenschaft steckt. Lange hat sie keine Nachricht mehr von ihm bekommen. Und immer wieder gelangen auch späte Kriegsheimkehrer nach Neustadt im Schwarzwald, wo Liesbeth lebt. Nur Max ist immer noch nicht dabei. Doch dann einigt sich Bundeskanzler Konrad Adenauer mit der Kreml-Führung über den Rücktransport der letzten Gefangenen, und der erste Zug rollt schnaufend und dampfend im Neustädter Bahnhof ein.

Da steht Max (Peter Davor), suchend und ratlos. Auch Liesbeth (Silke Bodenbender) kommt die Begegnung wie das "Wiedersehen mit einem Fremden" vor, wie das von Niki Stein inszenierte ARD-Drama an diesem Mittwoch (20.15 Uhr) heißt, denn ihr Max hat sich verändert. Doch mit seiner Rückkehr wächst die Hoffnung, denn Max ist Alleinerbe des Bauernhofs, über den inzwischen seine Schwester Margarete (Nina Kunzendorf) verfügt, als sei das Gut längst in ihrem Besitz. Liesbeth hat ständig unter der Herrschsucht ihrer Schwägerin gelitten, die sie in die Kammer über den Stall abschiebt und nicht einmal glaubt, dass Max und Liesbeth in den letzten Kriegstagen noch geheiratet haben.

Als Max, dem eine Hand fehlt, seine ersten Schritte in Neustadt macht, tauchen Zweifel auf: Ist er überhaupt der Max, für den er sich ausgibt? Max ist weich, gesprächsbereit, sanft zu dem Jungen, er kann rechnen, kennt sich im Handwerk aus. Der Max, den die Neustädter kannten, war unberechenbar und gewaltbereit. Auch Liesbeth grübelt: Ist dies der Mann, den ich geheiratet habe? Sie fragt ihn nach dem Kennenlernen. Er antwortet, es sei im Luftschutzkeller gewesen. "Unter dem Mantel hast Du Dein Nachthemd getragen." Die Antwort stimmt, aber trotzdem wird der Mann allmählich als Lügner entlarvt. Der echte Max ist in Sibirien gestorben, Gottfried heißt der Mann, der sich zum Max gemacht hat.

Dass Kriegsheimkehrer sich mit anderen Identitäten durchs Leben zu schlagen versuchten, ist bekannt. Doch dass eine Frau ihren Mann - der im Film nicht einmal ausgemergelt und entkräftet ist - nach gut zehn Jahren zunächst als den Richtigen akzeptiert und auch die Schwester glaubt, ihren Bruder wiederzuerkennen, ist sehr ungewöhnlich, sogar unwahrscheinlich. "Die Geschichte hat sich Drehbuchautor Thomas Kirchner ausgedacht", sagt eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR). "Dass Heimkehrer andere Identitäten annahmen gab's häufiger, Liesbeth hat ihn nicht lange gekannt, es war schwer für sie, ihn wiederzuerkennen."

Das Drama ist ein Ausstattungsfilm - deutsche Requisiteure sind inzwischen gut bestückt mit Utensilien aus den 50er Jahren. Da gleitet ein alter Mercedes durchs Bild, da tuckert der VW-Käfer mit kleiner Heckscheibe über den Feldweg, da knattert sogar der gute alte Messerschmitt-Kabinenroller heran. Die Menschen sind perfekt im Stil der Zeit angezogen. Jedoch zu perfekt: Ob Bodenbender, Kunzendorf oder Davor - alle wirken immer so wie Menschen unserer Zeit, die sich gerade einmal für einen Film verkleidet haben, wie aus dem Ei gepellt, und hinterher ihre schicken Klamotten aus der Maske abholen.

Der Film holpert auch nach der Entlarvung von Max/Gottfried weiter: Erst wollte ihn ein alter Kriegskamerad erpressen, dann kommt heraus, dass der echte Steiner wegen eines Kriegsverbrechens in Griechenland, bei dem 150 Menschen getötet wurden, gesucht wird. Doch Gottfried bleibt dabei: Aus Liebe zu Liesbeth behauptet er, er sei Max. Der Richter entscheidet, ihn hinter Gitter zu bringen - Liesbeth ist verzweifelt.

Carsten Rave, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(