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"The Voice of Germany": Das gab's noch nie: Tränen bei Samu Haber

Eigentlich ist er in "The Voice of Germany" für coole Posen und witzige Sprüche bekannt, doch bei den Battles am Sonntag flossen bei Samu Haber erstmals die Tränen. Wer ihn zum Weinen brachte.

Samu Haber

Tränen bei "The Voice"-Coach Samu Haber

Es ist Samu Habers dritte Staffel bei "The Voice of Germany" und bisher sorgte der finnische Sänger vor allem mit seinen lustigen deutsch-englischen Wortschöpfungen und rockigen Songs für Aufsehen. Die Battles am Sonntag brachten jedoch eine andere Seite an ihm hervor: Zum ersten Mal flossen bei Haber Tränen im TV.

Schuld daran war ein Duett seiner Kandidaten Louisa Jones und Andreas Steiger. Die beiden sangen die Country-Ballade "Calm after the Storm". Damit war die holländische Band Common Linnets 2014 beim Eurovision Songcontest angetreten und belegten damals den zweiten Platz. Die Sängerin Ilse DeLange besuchte Louisa und Andreas sogar bei den Proben und gab ihnen Tipps. Mit Erfolg: Beim "The Voice"-Publikum und der Jury kam die gefühlvolle Version der beiden sehr gut an.

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Samu Haber weiß: "Musikbusiness ist Gefühlbusiness"

Schon während der letzten Takte liefen Samu Haber Tränen über das Gesicht, er stürzte sofort auf die Bühne und nahm beide in den Arm. "Das war so, so gut!", rief er. Smudo von den Fantastischen Vier - sonst meist derjenige unter den Coaches, der zuerst weint - freute sich über den Gefühlsausbruch seines Kollegen. "Er ist endlich zum Mann geworden. Jungs heulen vielleicht nicht, aber Männer weinen", sagte er. Während Andreas Bourani unkte: "Heulsuse halt. Kann sein, dass Samu geheult hat, weil er gemerkt hat, dass das Team Andreas so gut ist. Da hätte ich auch geheult."

Samu Haber selbst erklärte seine Tränen so: "Musikbusiness ist Gefühlbusiness (sic) - und das war Gefühl. Danke, danke, danke. Unglaublich!", sagte er zu seinen Schützlingen. Und musste sich dann jedoch für nur einen von ihnen entschieden, was ihm sichtlich schwer fiel. Am Ende wollte Haber den 23-jährigen Andreas Steiger - "du mit deiner Rockröhre" - weiter bei sich im Team halten. Für Louisa Jones war deshalb an dieser Stelle Schluss: Auch keiner der anderen Coaches holte die 24-Jährige zu sich ins Team. 

sst
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