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"Neo Magazin Royale": Wie kamen die Überwachungskameras in eine Bäckerei? Jan Böhmermann hat eine Theorie

Die vom "Neo Magazin Royale" vor dem Amt für Verfassungsschutz aufgehängten Kameras sind verschwunden. Jan Böhmermann lieferte in seiner Sendung Hinweise auf den möglichen Täter.

Jan Böhmermann

Jan Böhmermanns Mitarbeiter Max Bierhals gab sich im "Neo Magazin Royale" als Dr. Möößen vom Bundesamt für Verfassungsschutzschutz aus - und unterrichtete über den Ermittlungsstand zu den verschwundenen Kameras.

Als das Team des "Neo Magazin Royale" vergangenen Woche Kameras gegenüber dem Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln postierte, war Hans-Georg Maaßen noch Chef der Behörde. Mittlerweile wurde seine Abberufung beschlossen - und auch die Kameras stehen nicht mehr an ihrem Ort. Nachdem Jan Böhmermann in seiner Sendung am 13. September darüber berichtet hatte, wurden sie noch am selben Abend entfernt. Doch von wem?

Dazu präsentierte der Satiriker eine Theorie über den Tathergang. Er rief seinen Mitarbeiter Max Bierhals auf die Bühne, der als Dr. Möößen vom Bundesamt für Verfassungsschutzschutz über den laufenden Ermittlungsstand unterrichtete.

Jan Böhmermann ist begeistert

Die wichtigsten Nachricht: Obwohl die Kameras abgehängt wurde, haben sie weiter gesendet. Und zwar sowohl Bilder als auch minütliche Positionsdaten.

Auf diese Weise ließ sich der Aufenthaltsort der Geräte ständig nachverfolgen. Böhmermann, ganz gebannt von diesen Enthüllungen, wähnte sich einem gigantischen Skandal auf der Spur, gegen den der NSU-Skandal "ein Vogelschiss der Geschichte" sei.

Denn Daten führten zu einer Backstube bei einem Baumarkt in Köln-Kalk. Eine andere Kamera befand sich bei nahe gelegenen Bahngleisen. Beides Orte in unmittelbarer Nähe zum Polizeipräsidium Köln. Wie sind sie dorthin gekommen?

Welche Rolle spielt die Polizei?

Mithilfe seines "nachrichtendienstlichen Erfahrungswissens" präsentiert Dr. Möößen die folgende Theorie: Es sei davon auszugehen, dass der Verfassungsschutz die Polizei beauftragt habe, die Kameras abzuhängen.

Böhmermann betont: Die Kameras hätten auf öffentlichem Grund gestanden und nichts gefilmt, was verboten sein. "Schließlich sind wir das Bundesamt für Verfassungsschutzschutz", ergänzt Möößen: "Wir dürfen alles, was wir schon immer machen wollten – nur bei uns muss es legal sein."

Hat wirklich die Polizei die Kameras entfernt? Und wenn ja: Warum? Leider hat die Polizei Köln eine Anfrage des stern bis Freitagmittag nicht beantwortet. So lange können wir uns an Böhmermanns Theorie erfreuen.

Böhmermann nimmt Maaßen aufs Korn
che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.