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ESC-Gewinnerin: Conchita Wurst will keine "verbitterte alte Draqgueen" werden

Laufsteg, Bühne, Tonstudio - Conchita Wurst ist nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest gut beschäftigt. Doch das soll nicht ewig weitergehen: Die Dragqueen will aufhören, bevor es zu spät ist.

Conchita Wurst genießt ihren Ruhm. Die Dragqueen weiß aber auch, dass er jederzeit vorbei sein kann.

Conchita Wurst genießt ihren Ruhm. Die Dragqueen weiß aber auch, dass er jederzeit vorbei sein kann.

Eurovision-Song-Contest-Siegerin Conchita Wurst genießt ihr glamouröses Leben im Scheinwerferlicht, will ihre High-Heels aber an den Nagel hängen, wenn der Moment gekommen ist. Sie werde ihre Rolle als Conchita ausfüllen, "solange es Spaß macht", sagte die 25-jährige Österreicherin in einem Interview. Bevor sie jedoch zu einer "verbitterten alten Dragqueen" werde, werde es Zeit, die Glitzerkleider aufzugeben.

Conchita Wurst, mit bürgerlichem Namen Tom Neuwirth, hatte im Mai mit dem Song "Rise like a Phoenix" den Eurovision Song Contest gewonnen. Seitdem trat sie unter anderem vor dem Europaparlament, vor UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, am Londoner Trafalgar Square und im Pariser Crazy Horse auf, modelte für Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier und arbeitete als Synchronsprecherin für den Zeichentrickfilm "Die Pinguine aus Madagascar".

Als nächstes will Wurst eine eigene Platte aufnehmen, die im Frühling herauskommen soll. Dafür habe sie Angebote von Songwritern aus aller Welt bekommen, berichtete die Sängerin. Im Januar ist Wurst zur Verleihung der Golden Globes in Los Angeles eingeladen. "Und natürlich muss ich da hin!", sagte sie. Ihr Ruhm könne schließlich "jede Sekunde vorbei sein".

kup/AFP / AFP
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