HOME

Knallhartes Urteil: Jenny Elvers kassiert miese Punkte von der Jury - obwohl sie mit gebrochener Rippe tanzt

Jenny Elvers trat am Freitagabend bei der TV-Show "Dancing on Ice" an - obwohl sie sich bei den Proben eine Rippe gebrochen hatte. Die Jury belohnte ihren Mut nicht - und votierte sie auf den letzten Platz.

Dancing on Ice: Jenny Elvers mit Tanzpartner Jamal Othman

Konnten bei der Jury nicht punkten: Jenny Elvers mit Tanzpartner Jamal Othman

Es waren schwere Voraussetzungen für Schauspielerin Jenny Elvers bei "Dancing on Ice": Ende Oktober hatte sich die 47-Jährige bei dem Training für die Sendung eine Rippe gebrochen. Lange Zeit schien unklar, ob Elvers überhaupt mit ihrem Tanzpartner, dem früheren Eiskunstläufer Jamal Othman, antreten könne. Einen Nachfolger hatte sie bereits: Als Nachrücker stehe Elvers Sohn Paul bereit, hieß es im Vorfeld der Eröffnungssendung. Nach Angaben von Sat.1 hatte sich der 18-Jährige ebenfalls seit Wochen auf die Sendung vorbereitet. Elvers Sohn, der als Model arbeitet, hätte gemeinsam mit der Schweizer Profi-Eiskunstläuferin Myriam Leuenberger (32, aus Zürich) auf dem Eis getanzt.

Doch so weit kam es nicht. Elvers wagte sich trotz der Schmerzen auf das Eis. Es sei ihr "größter Wunsch", endlich ihre Kur präsentieren zu können, hatte sie kurz vor der Sendung erklärt. Zu Alicia Keys "Girl on Fire" legte sie eine fehlerfreie Kür hin, meisterte Hebefiguren und strahlte in einem leuchtend roten Kleid. Doch Elvers wirkte insgesamt etwas zaghaft, gar ängstlich. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die gebrochenen Rippen teilweise so stark schmerzten, dass die Schauspielerin im Vorfeld der Sendung kaum schlafen konnte.

Jenny Elvers bei "Dancing on Ice": "Wir können hier doch nicht Mut bewerten" 

Die Jury belohnte Elvers Mut nicht, gab lediglich elf Punkte. Das Duo landete auf dem letzten Platz. "Es nicht einfach, das zu bewerten", erklärte Katarina Witt, frühere Eiskunstprofiläuferin. "Mein Herz schlägt für dich, weil du den Mut hattest und dich durchgekämpft hast. Aber man sieht deine Angst vor dem Schmerz und deine Vorsicht." Judith Williams lobte Elvers Mut als "berührend" und gab von allen Jury-Mitgliedern die höchste Wertung ab: 4,5 Punkte. Daniel Weiss, ehemaliger deutscher Eiskunstprofiläufer, fällte das härteste Urteil: "Wir können hier doch nicht Mut bewerten", sagt er. Er habe menschlich Mitleid, solle aber ein fachliches Urteil treffen. "Und das war langsam, zaghaft, ängstlich und mit Abstand das Schlechteste heute."

Jenny Elvers und ihre Männer

Mehr Zuspruch gab es vom Publikum: Sie riefen fleißig für Jenny Elvers an und ließen sie eine Runde weiterkommen. Elvers freute sich riesig, schlug die Hände vors Gesicht und weinte. "Ich möchte so gern dabei bleiben und Euch dann, wenn der Bruch verheilt ist, endlich zeigen was ich alles lernen durfte", erklärte die Schauspielerin.

ikr