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Ferdinand Schmidt-Modrow: "Sturm der Liebe"-Star soll an Riss in Speiseröhre gestorben sein

Ferdinand Schmidt-Modrow starb unerwartet im Alter von gerade einmal 34 Jahren. Nun kursieren Angaben zur Todesursache des Schauspielers - und seine Agentur verabschiedet sich mit bewegenden Worten.

Starb mit nur 34 Jahren: Ferdinand Schmidt-Modrow

Am 15. Januar starb der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow im Alter von nur 34 Jahren. TV-Zuschauer kannten ihn aus der ARD-Telenovela "Sturm der Liebe", in der BR-Serie "Dahoam is Dahoam" spielte er den Pfarrer Simon Brandl und war eines der prägenden Gesichter. Er war aber auch im Film "Die Welle" sowie den Rosenmüller-Streifen "Beste Gegend" und "Beste Zeit" zu sehen.

Seine Agentur Heppeler aus München veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Schwarz-Weiß-Bild des Wahl-Münchners, dazu einen kurzen Text, der mit "Unser Ferdi" überschrieben wurde. "Eine nicht erkannte Vorerkrankung hat ihn jäh aus dem Leben gerissen", heißt es darin, "unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden."

"Wir sind fassungslos, dass Ferdi tot ist"

Worum es sich bei der "nicht erkannten Vorerkrankung" handelte, war bislang nicht bekannt. Nun berichtete ein enger Freund der "Münchner Abendzeitung": "Wir sind fassungslos, dass Ferdi tot ist. Der Grund ist ein Riss in der Speiseröhre." Offiziell bestätigt ist die Todesursache allerdings noch nicht.

Der "Bild"-Zeitung zufolge machte Schmidt-Modrow Urlaub auf Wangerooge. Dort wurde er am Mittwoch plötzlich krank, ein Hubschrauber brachte ihn daraufhin in das Klinikum Reinkenheide in Bremerhaven. Dem Bericht zufolge starb er dort an den Folgen des Speiseröhrenrisses.

Der Tod des 34-Jährigen schockt Familie, Freunde und Kollegen, aber auch die Fans. "Mit seinem Facettenreichtum, seiner Sensibilität und seiner Energie hat er sich seine Rollen erobert und war auch menschlich ein Geschenk", sagte etwa Bettina Ricklefs, Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie des BR in einer Mitteilung. Sie sei vom Tod Schmidt-Modrows tief berührt und erschüttert.

Auch CSU-Politikerin und Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeigte sich betroffen vom Tod des jungen Schauspielers. Die Nachricht habe bei ihr und den Mitarbeitern des Landtags große Bestürzung ausgelöst.

Quellen: "Bild", "Abendzeitung München"

cf