"Die Bachelors" Tim Reitz und Sebastian Paul
Was ihre Traumfrau mitbringen muss

Tim Reitz (l.) und Sebastian Paul gehen als die neuen "Bachelors" an den Start.
Tim Reitz (l.) und Sebastian Paul gehen als die neuen "Bachelors" an den Start.
© RTL/Lena-Luise Grellert

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Zwei Männer, viele Rosen, ein Ziel: Sebastian Paul und Tim Reitz suchen als "Die Bachelors" die große Liebe - und sprechen über Konkurrenz.

Leistungssportler und Coach Sebastian Paul (33) aus Düsseldorf sowie Unternehmer Tim Reitz (35) aus Köln suchen als "Die Bachelors" die große Liebe (ab dem 6. Mai auf RTL+ und ab dem 10. Juni bei RTL). Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten sie, wie sie mit Konkurrenz umgehen, was ihre Traumfrau mitbringen sollte und welche persönlichen Erfahrungen sie geprägt haben. Sebastian Paul spricht über eine gelöste Verlobung, Tim Reitz über die besondere Rolle seiner Schwester bei "Die Bachelors".

Ihre direkten Vorgänger brachten jeweils sehr unterschiedliche Persönlichkeiten mit. Worin unterscheiden Sie sich am deutlichsten?

Tim Reitz: Alleine schon der Lifestyle und das Berufliche unterscheidet uns. Ich habe eine Zeitarbeitsfirma für Pfleger und Pädagogen. Sebastian ist Sportler und Coach. Und optisch natürlich.

Sebastian Paul: Wir haben aber auch viele Gemeinsamkeiten. Wir sind beide sportlich, trinken gerne guten Kaffee und essen gerne (lacht).

Wie haben Sie die Konkurrenzsituation in der "Bachelors"-Villa erlebt - und wie sind Sie damit umgegangen?

Paul: Das haben wir von Anfang an einfach gut über Kommunikation geregelt. Das war der Schlüssel. Wenn irgendwas war, haben wir offen und ehrlich miteinander geredet. Im Endeffekt war uns beiden bewusst, dass es für die Frauen ja auch eine bessere Situation ist, dass zwei da sind und sie sich auch entscheiden können, was sie wirklich wollen.

Gab es eine Situation, die besonders intensiv für Sie war?

Reitz: Was mir noch stark im Kopf geblieben ist, sind auf jeden Fall abends unsere Aufeinandertreffen, nachdem wir unsere Dates hatten. Das war super authentisch für uns beide, weil wir uns dann wirklich offen und ehrlich erzählt haben, wie der jeweils andere das Date empfunden hat. Das hat sich komplett durch die Staffel gezogen.

Sind Sie in die Show gegangen mit dem Ziel, nach der letzten Rose in einer Beziehung zu sein?

Reitz: Für mich stand an erster Stelle die emotionale Reise, dass ich wieder zu meinen Emotionen und Gefühlen finde und das wieder zulassen kann. Und im Idealfall die Richtige finde.

Paul: Ich habe schon von Anfang an daran geglaubt und da Hoffnung reingesetzt. Ich dachte mir, ich habe es bisher nicht so hinbekommen, die Richtige auszuwählen, vielleicht klappt es besser, wenn mir jemand die richtige Person vorsetzt. Ich bin davon ausgegangen, dass das möglich ist.

Sebastian, Sie waren schon verlobt. Hatte das auch Auswirkung auf die Show?

Paul: Die Beziehung davor war auf jeden Fall eine prägende, intensive und lehrreiche Zeit. Die Verlobung wieder aufzulösen, war natürlich ein Riesenschritt. Aber es hat mir gezeigt, was mir wichtig ist und an welchen Werten ich noch fester halten will.

Es kursieren Gerüchte, dass Sie die Show vorzeitig abgebrochen haben. Wie schwer fällt Ihnen jetzt die Geheimhaltung?

Paul: Mit dem Beginn der Ausstrahlung verändert sich das für uns beide, natürlich wird es da noch schwerer werden. Bisher war es schon nicht einfach, aber mein Umfeld ist ein bisschen kleiner als Tims, also für mich war es ein bisschen leichter, nicht so viel darüber zu quatschen. Ich bin einfach froh, dass wir beide unseren Weg gehen konnten und beide authentisch sein konnten und dass es eine sehr spannende und schöne Staffel geworden ist.

Tim, Ihre Schwester spielt eine besondere Rolle in der Staffel, Sie wird zu Ihrer Überraschung zum Maulwurf und zieht in die Villa. Wie sind Sie damit umgegangen?

Reitz: Die erste Begegnung mit Lena vor der Kamera war ein super emotionaler Tag. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, weil das für mich so ein kleiner Break war und ich gemerkt habe, dass ich emotional wirklich aufbreche in dieser Situation, das hat mir sehr geholfen. Ich ziehe absolut den Hut davor, dass sie überhaupt mitgemacht hat. Meine Schwester ist ein großer Fan von sämtlichen Reality-Sachen und war dann selber Part davon, das war echt krass (lacht). Sie war außerdem die perfekte Wahl, weil wir ein super enges Verhältnis haben, sie ist wie meine beste Freundin, schon von klein auf, und das zieht sich bis heute durch. Sie kennt mich richtig gut.

Wie sind Sie mit emotionalen oder intimen Momenten vor der Kamera umgegangen?

Reitz: Dass überhaupt Kameras um uns rum sind, habe ich schnell ausgeblendet. Mir war bewusst, dass ich an meine Grenzen geraten werde, was auch öfter der Fall war. Aber es war für mich in Ordnung, das auch zu zeigen und dazu zu stehen. Das war Teil meiner emotionalen Reise. Ich habe mich die letzten Jahre sehr auf die Arbeit fokussiert und hatte wenig Raum für andere Dinge. Aber es fehlt ein Teil im Leben, wenn man Emotionen und Gefühle nicht zulässt. Das musste ich erst wieder lernen. Die Sendung hat den Vorteil, dass wir isoliert waren, ich hatte kein Handy, keinen Laptop, keine Firma und konnte mich komplett auf mich konzentrieren.Paul: Ich konnte auf jeden Fall diese Eitelkeiten, über die man sich vorher Gedanken macht, relativ schnell beiseitelegen. Ich habe versucht, mich auf den Moment zu fokussieren und die Emotionen zuzulassen, wenn sie kommen. Ich habe schon in der ersten Folge geweint, direkt im ersten Interview, wo es um meinen Opa ging. Also es ging recht schnell, alles beiseitezulegen und wirklich ins Fühlen zu kommen und den Kopf auszuschalten.

Sebastian, Sie sind Leistungssportler und Coach. Muss Ihre Partnerin auch sportlich sein? Was muss Sie sonst noch mitbringen?

Paul: Also sportlich sollte sie auf jeden Fall sein, aber sie muss auf gar keinen Fall so viel Sport machen wie ich. Das wäre zeitlich eher kontraproduktiv. Bei mir ist es nicht nur mein Hobby, sondern auch der Beruf. Aber so ein bisschen Sport machen, ist mir einfach wichtig, um sich selber wohlzufühlen, sich selber auch was Gutes zu tun. Da ist es auch völlig egal, was sie macht, es soll ihr eben Spaß machen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass sie mich supportet. Ich brauche diese Me-Time beim Sport und ich glaube, das ist auch ganz wichtig für eine Beziehung, dass man die Zeit gemeinsam viel mehr wertschätzen kann. Ansonsten catcht mich ein schönes Lächeln, eine lebensfrohe Art und ein positiver Blick aufs Leben.Reitz: Mich catcht die Aura, die Ausstrahlung. Wie die Präsenz ist, wie selbstsicher jemand auftritt. Da ist das Aussehen dann in dem Moment zweitrangig. In einer Beziehung finde ich es auch wichtig, dass beide Me-Time haben und beide ihr Ding machen können. Gleichzeitig sollte man sich bei seinen Leidenschaften gegenseitig supporten und sich für die Dinge des anderen begeistern. Ich finde es wichtig, dass man ein Team ist, jeder aber auf eigenen Beinen steht und keine emotionale Abhängigkeit herrscht.

Tim, Sie wohnen mit Ihrem Kumpel in einer WG. Wie ist das mit einer Beziehung vereinbar?

Reitz: Wir haben vor knapp vier Jahren zusammen entschieden, nach Köln zu ziehen. Aber ich hatte nie vor, mit meinem besten Kumpel und einer Frau in einer WG zu wohnen (lacht). Ich habe immer gesagt, dass ich für die Richtige auch bereit wäre, auszuziehen.

Wären dann auch Hochzeit und Kinder für Sie vorstellbar?

Reitz: Mit der richtigen Frau schließe ich das nicht aus.Paul: Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen. Ich habe eine sehr kleine Familie und bin Einzelkind, was mir gezeigt hat, dass ich eine eigene Familie und ein richtiges Familienleben haben möchte.

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