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"Walk of Fame": Antonio Banderas küsst seinen Stern

"Zorro"-Star Antonio Banderas hat jetzt seinen eigenen Stern auf dem "Walk Of Fame" in Hollywood. Außerdem verriet das Sexsymbol, was er über die Liebeskrankheit Eifersucht denkt.

Antonio Banderas, 45, hat am Dienstag auf dem Hollywood Walk of Fame seinen neuen Stern geküsst. Zur Einweihung der Plakette auf dem berühmten Bürgersteig war der Spanier in Begleitung von Ehefrau Melanie Griffith, der gemeinsamen neunjährigen Tochter Stella und Griffiths Tochter Dakota Johnson in Hollywood erschienen. Nach Angaben der Veranstalter kann der Schauspieler nun Stern Nummer 2294 sein Eigen nennen.

Die Ehrung für Banderas kommt rechtzeitig vor dem Kinostart seines neuen "Zorro"-Abenteuers. Ende Oktober kehrt der Spanier neben Catherine Zeta-Jones als kämpferischer Degenheld in "Die Legende des Zorro" auf die Leinwand zurück. Vor sieben Jahren zückte er bereits in "Die Maske des Zorro" seine Waffen.

Banderas, der in den 80er Jahren von dem spanischen Regisseur Pedro Almodovar entdeckt wurde, erhielt in "Mambo Kings" (1992) seine erste englischsprachige Rolle. Ab November steht er selbst wieder hinter der Kamera. Mit dem Film "El Camino de los Ingleses", der in Spanien gedreht wird, versucht sich Banderas zum zweiten Mal als Regisseur. 1999 inszenierte er bereits "Crazy in Alabama" mit Melanie Griffith in der Hauptrolle. Das Sterne-Komitee lobte Banderas Vielseitigkeit als Schauspieler, Broadway-Star und Regisseur.

Kurzes Interview über Eifersucht

In einem Interview verriet der Hollywood-Schauspieler, dass er nichts davon hält, eine Ehe mit Streit oder Eifersucht aufzupeppen. "Eifersucht ist keine ungewöhnliche Krankheit, aber eine sehr zerstörerische. Die Menschen sollten sich mehr vertrauen", sagte der 45-Jährige. Vertrauen sei vielleicht das Geheimnis einer guten Beziehung. "Man kann einen Menschen nicht besitzen", fügte er hinzu.

Banderas verriet, dass auch seine Ehe mit der drei Jahre älteren Schauspielerin Melanie Griffith nicht perfekt sei. "Auch wir haben Krisen und Probleme. Aber wir überwinden sie. Das Geheimnis ist, daran zu glauben, dass nach jeder Krise etwas Neues, Stärkeres kommt." Man müsse sich in die eigene Frau immer wieder verlieben können.

DPA/AP / AP / DPA