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Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick: Paris, der Partyschreck

Wenn er mal groß ist, will Rapper Bushido Politiker werden. Auch Paris Hilton orientiert sich neu - als DJane. Mark Medlock dagegen macht jetzt in Schlüpfern. Die Promi-Entgleisungen der Woche.

Von Stefan Mielchen

Mit dem Ende der Fußball-EM können wir uns endlich wieder den wirklich wichtigen Themen zuwenden. Denn es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Superstar Mark Medlock hört mit dem Singen auf! Der Ex-Schützling von Dieter Bohlen hat mal wieder die Nase voll - allerdings nicht so, wie immer alle denken. "Meine Interessen sind gewachsen und mein künstlerisches Verlangen breitet sich aus", ließ sich das "Bobbelsche" auf Sylt vernehmen, was offenbar als Drohung gemeint war. Medlock plant nun ein Buch, Vernissagen, eine eigene Duftserie, eine Unterhosenkollektion sowie eine eigene Modelinie: "Ich bin bereit, mit meinem Namen und hoffentlich mit eurer Unterstützung mit viel Freude und Liebe das Neue mit euch zu erfahren", wandte sich der 33-Jährige etwas wirr an seine Fans. Den Namen Medlock wird man sich also wohl oder übel weiter merken müssen. Und falls es mit den Schlüpfern oder der Kunst nichts wird, kann er es ja immer noch mit ehrlicher Arbeit versuchen.

So wie Carmen und Rooobert, besser bekannt als die Geissens aus dem Kultursender RTL2. Die handelten stets nach dem Motto: "Wenn man schnell reich werden will, darf man nicht so lange auf der Schule hocken." Und die Geissens sind bekanntlich sehr reich. Die blondeste Familie seit Al Bundy kennt keinerlei Hemmungen wenn es darum geht, die Fremdschäm-Schwelle des Publikums zu senken. Doch jetzt der Schock für Millionen Zuschauer: Die Zeitschrift "in Touch" vermeldete exklusiv das Aus der Dokusoap und wollte "harte Kritik, Drehstress und familiäre Sorgen" ausgemacht haben. Doch für allgemeines Aufatmen ist es zu früh: "Alles Quatsch" konterte Carmen. "Das sind offensichtlich dieselben, die auch schon behauptet haben, Robert sei früher mal mit einer Dunkelhaarigen fremd gegangen", ereiferte sich die ehemalige Miss Fitness. "Das war aber, bevor ich blond wurde." Was es zweifellos besser macht.

Partybremse Paris Hilton

Apropos schlimme Frauen: Auch Paris Hilton muss mittlerweile in die Trickkiste greifen, um ihren medialen Marktwert zu halten. Also ließ die 31-jährige Dosenprosecco-Namensgeberin in dieser Woche die Fäuste fliegen und prügelte auf einen Paparazzo ein - die sicherste Methode, um mal wieder in die Zeitung zu kommen. Ganz nebenbei überspielte die Hotelerbin damit auch die Schmach ihres DJane-Debüts. In Rio de Janeiro hatte sich das blonde Kassengift vor tausenden Partygästen blamiert und wurde ausgebuht. Kein Wunder: Statt für passable Übergänge zwischen den Titeln zu sorgen, war Hilton vor allem damit beschäftigt, ihre mit Strass verzierten Kopfhörer auf- und abzusetzen und sexy zu tanzen. Als das nicht half, sang sie auch noch selbst - mit verheerendem Ergebnis. Denn während die Musik von Rihannas "We Found Love" aus den Boxen kam, interpretierte Paris hierzu unbeirrt ihren eigenen Song "Last Night". So betrunken muss man auch erst mal sein.

Womit wir bei Kelly Osbourne wären, von Beruf Tochter der gleichnamigen Rock-Legende Ozzy. Deren liebste Freizeitbeschäftigung war es lange Zeit, die Wirkung alkoholischer Kaltgetränke und bewusstseinserweiternder Substanzen im Selbstversuch auszuloten. Mit Erfolg: Entzug mit 24, seit drei Jahren gilt sie als trocken. Wäre da nicht diese blöde Flugangst: Gegen die ließ sich die 27-Jährige nach Auskunft eines Mitreisenden jetzt tüchtig einen einschenken. "Den Flieger hat sie nur mit Hilfe ihres Assistenten verlassen können", berichtete der Sitznachbar dem amerikanischen "Star Magazine". Kelly selbst sprach von einem "Nervenzusammenbruch" und bestritt den Rückfall via Twitter. "Ich werde das betonen, bis ich blau anlaufe", schrieb sie. Na denn Prost!

Bushido will keine Akten sortieren

Schwarz ärgern dürfte sich hingegen Catherine Mountbatten-Windsor seit dieser Woche. Denn für die angeheiratete Herzogin von Cambridge gilt im englischen Königshaus nun ein neues Hofprotokoll, das einer Degradierung gleicht. Es zwingt die 30-Jährige, vor den Kusinen ihres Gatten in die Knie zu gehen. Das könnte man noch lässig hinnehmen, schließlich muss Kate selbst Camilla mit Knicks begrüßen. Doch bei den Prinzessinnen handelt sich ausgerechnet um Béatrice und Eugenie. Kates pfundige Schwipp-Kusinen lassen nichts unversucht, die Untertanen mit hässlichen Hüten und anderen optischen Fehltritten zu erschrecken. Da sie sonst nichts zu melden haben, dürfte sie ihren neuen Status gegenüber der künftigen Königin weidlich ausnutzen. Denn wie sagte schon Wilhelm Busch: "Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können."

War sonst noch was? Na klar! Bushido gelang in dieser Woche, woran niemand ernsthaft zweifelte: Der 33-jährige Rapper hat den Idiotentest bestanden. Derart qualifiziert trat er sogleich ein Praktikum bei der CDU-Bundestagsfraktion an, womit die Rettung des Euro ein entscheidendes Stück vorankommen dürfte. Der neue Arbeitsplatz sei für ihn eine Art Abenteuerspielplatz, betonte Bushido, der Wert darauf legt, im Praktikum weder Akten zu kopieren noch Kaffee zu kochen. "Dann hätte ich ja auch ein Praktikum in der Gastronomie machen können", sagte er. Gute Idee: Denn wer nichts wird, wird bekanntlich Wirt!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(