Bayreuth Frau Merkel darf nicht schwitzen


Hässlich, diese Schweißflecken unter den Armen von Frau Merkel. Und das ausgerechnet in Bayreuth. Was viele dachten, störte den Bayerischen Rundfunk offenbar so sehr, dass er die Flecken wegretuschierte.

Eine lachsfarbene Kombination aus modischem Blazer und Rock hatte sie sich ausgesucht - extra für den Roten Teppich in Bayreuth, wo sie seit Jahren Stammgast ist. Und der Zweiteiler schien gut anzukommen. Von 2.000 Zuschauern wurde Angela Merkel, die Kanzlerkandidatin der CDU, und ihr Ehemann Joachim Sauer mit Beifall begrüßt. Doch ein kleiner Schweißfleck störte die Perfektion.

Sichtbar machte er sich unter den Achseln von Angela Merkel breit. Zwar nur ganz klein, aber er war da. Wovon Tausende anderen Menschen im Sommer betroffen sind, ist offenbar auch Frau Merkel nicht gefeit: Sie schwitzte.

An dem ganz normalen menschlichen Malheur nahm der Bayerische Rundfunk Anstoß. In einer Bildergalerie auf der Internet-Seite des ARD-Senders war ein Foto von Frau Merkel zu sehen, auf dem der Schweißfleck offenbar wegretuschiert worden ist. Anders ist die Veränderung auf dem Foto kaum zu erklären.

Beim Bayerischen Rundfunk wies man entsprechende Vermutungen zurück. Eine Erklärung konnte man bisher aber auch nicht liefern. Unbestritten ist jedoch, dass es sich um das gleiche Foto handelt. Die selbe Körperhaltung, das gleiche Licht - und selbst wenn es Millisekunden später aufgenommen worden wäre, Frau Merkel würde nicht weniger schwitzen.

Jens Maier

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