Nach dem Super-Bowl-Auftritt
Bad Bunny löscht alle Instagram-Beiträge

Bad Bunny platzierte politische Botschaften in seiner Super-Bowl-Performance.
Bad Bunny platzierte politische Botschaften in seiner Super-Bowl-Performance.
© imago/ZUMA Press / Charles Baus
Bad Bunny hat nach seinem Auftritt beim Super Bowl sein Instagram-Profil leergeräumt. Das Netz rätselt, was es damit auf sich hat.

Bad Bunny (31) sorgt für wilde Spekulationen: Kurz nach seinem großen Auftritt beim Super Bowl hat der puerto-ricanische Musiker all seine Instagram-Beiträge gelöscht. Zusätzlich entfernte er sein Profilbild und entfolgte allen Personen. Zurück bleibt nur ein Link in seiner Bio, der zu seiner Website führt.

Dieser Schritt des Musikers blieb im Netz nicht unkommentiert. Einige Fans vermuten eine große Ankündigung - etwa ein neues Album und eine neue Ära nach seinem Grammy-prämierten Werk "Debí tirar más fotos". Andere sehen darin einen Rückzug nach seiner politisch aufgeladenen Performance beim Football-Großevent.

Zieht sich Bad Bunny nach Kritik zurück?

Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio, setzte in der Halbzeitshow subtile politische Statements. Während seines Auftritts ließ er unter anderem Flaggen von Ländern aus ganz Amerika für sich sprechen. Zudem präsentierte er einen Football mit der Botschaft "Gemeinsam sind wir Amerika". Ein weiteres Zeichen für Einheit und gegen Ausgrenzung: eine Leinwand, die die Worte "Das Einzige, was mächtiger ist als Hass, ist Liebe" zeigte. Daneben sang er fast vollständig auf Spanisch.

Das gefiel nicht jedem. Donald Trump (79) kritisierte auf seiner Plattform Truth Social: "Niemand versteht ein Wort von dem, was dieser Typ sagt." Die Show sei "absolut schrecklich, eine der schlechtesten aller Zeiten", schrieb der US-Präsident. Bad Bunnys Auftritt bezeichnete er als einen "Schlag ins Gesicht für unser Land".

Mit dem fast vollständigen Ausradieren seiner Instagram-Präsenz könnte Bad Bunny sein Statement laut einigen Usern noch einmal unterstreichen wollen. Seine politische Meinung hatte er auch in der Vergangenheit nicht zurückgehalten. Zuletzt sprach er sich bei den Grammys gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE aus. In seiner Dankesrede sagte er: "Bevor ich Gott danke, sage ich ICE out."

SpotOnNews

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