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Boris Becker: Boris ging fremd während Barbara in den Wehen lag

"Fünf Minuten Small-Talk, und schon ging’s in der nächstmöglichen Ecke zur Sache." Nun beglückt uns auch Boris Becker in seiner Autobiografie mit intimen Details aus seinem Privatleben.

Tennis-Ikone Boris Becker ist fremdgegangen, während seine damalige Frau Barbara mit vorzeitigen Wehen im Krankenhaus lag. In seiner Autobiografie "Augenblick, verweile doch...", die zur Zeit in der "Bild"-Zeitung abgedruckt wird, berichtet Becker zum ersten Mal genau über die Ereignisse, die im Juni 1999 zu seinem Treffen in einer Londoner Hotel-Wäschekammer mit Angela Ermakova führten, woraus dann Beckers uneheliche Tochter Anna hervorging.

Becker schreibt, er sei abends von der Tennisanlage in sein Hotel zurückgekehrt, wo seine damalige Frau Barbara auf ihn wartete, die im siebten Monat schwanger gewesen sei. Becker wollte mit seinen Tennis-Kollegen noch etwas trinken gehen, was Barbara nicht gepasst habe. "Es half nichts, wir stritten zwei Stunden lang", schreibt Becker und fährt fort: "Plötzlich setzten bei ihr Wehen ein. Sie war im siebten Monat mit unserem zweiten Sohn Elias schwanger." Barbara sei daraufhin mit einer Freundin in ein Krankenhaus gefahren, Becker blieb zurück.

"Die will was von dir"

"Was es schließlich war, das mich noch einmal in die Nacht raustrieb - ich weiß es nicht", heißt es in Beckers Buch. Jedenfalls habe er um 23.00 Uhr an der Bar des Hotels Nobu gesessen. Dort sah er die in London lebende Russin Ermakova. "Sie war mir schon vor zwei Wochen aufgefallen", zitiert die "Bild" aus dem Vorabdruck. "Und sie hatte genau die zwei Sekunden länger geschaut, die dem erfahrenen Jäger sagen: Die will was von dir."

Er sei ihr gefolgt, dann kam es in der Waschekammer zu dem Treffen. "Fünf Minuten Small-Talk, und schon ging’s in der nächstmöglichen Ecke zur Sache", schreibt Becker. Danach habe er noch ein Bier getrunken und sei ins Hotel zurückgefahren. "Am Morgen fuhr ich zu Barbara. Die Wehen waren falscher Alarm gewesen."

"Das Ergebnis unseres Meetings ist nun bereits im achten Monat"

Im Februar 2000 habe er dann ein Fax erhalten, in dem es geheißen habe: "Das Ergebnis unseres Meetings ist nun bereits im achten Monat." Einen Monat später erblickte Anna in einem Londoner Krankenhaus das Licht der Welt. Nach einem Vaterschaftstest übernahm Becker die Verantwortung und zahlt für seine uneheliche Tochter. Anna habe er zum ersten Mal gesehen, als sie zwei Jahre alt war: "Seitdem besuche ich Anna alle zwei Monate, und auch mit der Mutter hat sich das Verhältnis normalisiert. Wir sprechen über Anna und ihre Zukunft. Ich will lernen, meine Tochter zu lieben."

Seiner damaligen Ehefrau Barbara beichtete der 35-Jährige den Seitensprung erst im September 2000, wie er schreibt. Sie war laut Becker "natürlich überrascht, aber nicht hysterisch". Barbara Becker ließ sich 2001 von Boris scheiden und zog mit den beiden Söhnen Noah und Elias in die USA.