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Abhängigkeit und Gefängnis: Der Fluch einer berühmten Familie: So geriet Cameron Douglas in den Drogensumpf

Als Sohn von Michael Douglas und Enkel von Kirk Douglas wurde Cameron Douglas mit dem goldenen Löffel geboren. Aber schon früh geriet er auf die schiefe Bahn.

Cameron Douglas, Kirk Douglas, Michael Douglas

Cameron Douglas mit seinem Großvater Kirk Douglas (M.) und seinem Vater Michael Douglas

Picture Alliance

Cameron Douglas' Leben ist gezeichnet von Abstürzen und Kriminalität. Als Sohn und Enkel zwei der berühmtesten Männer in Hollywood, standen ihm eigentlich alle Türen offen. Doch wie der heute 40-Jährige jetzt in seiner neuen Autobiografie "Long Way Home" schildert, ging es für ihn schon früh bergab. "Als ich 13 war, habe ich Marihuana im Central Park gekauft, habe mit Pilzen und Acid experimentiert", erzählt er darin. Auszüge aus "Long Way Home" hat das US-Magazin "People" veröffentlicht. 

Cameron Douglas: Michael Douglas' Sohn spricht über seine Sucht 

Es sollte nicht bei Marihuana, Pilzen und Acid bleiben. Mit 17 Jahren konsumierte er erstmals Heroin. In einem Interview offenbarte Cameron Douglas gerade, sich sogar Kokain in den Hals gespritzt zu haben. "Die Drogen waren für mich der Weg aus der Einsamkeit", schreibt er. Um sich seine Sucht zu finanzieren, begann der Sohn von Michael Douglas und Enkel von Kirk Douglas, selbst zu dealen.

Vor zehn Jahren dann der Tiefpunkt. Nach einer großangelegten Fahndung wurde er festgenommen und zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, die sogar um drei Jahre verlängert wurde. Letztlich hat Douglas acht Jahre hinter Gittern verbracht. Doch er hat die Zeit genutzt: 2016 kam Cameron Douglas wieder auf freien Fuß - und krempelte sein Leben komplett um. Heute ist er clean und Vater eines kleinen Mädchens, Lua. Mit seinem Buch möchte er anderen Abhängigen helfen.

Unterstützung auf seinem neuen Lebensweg bekommt der 40-Jährige von seinem berühmten Vater. Michael Douglas hat Cameron mittlerweile verziehen und hilft seinem Sohn, die neue Autobiografie zu bewerben. 

Michael Douglas war selbst süchtig

Grund hierfür ist vermutlich auch Michael Douglas' persönliche Drogengeschichte. Denn die Sucht beherrscht die Männer in der Douglas-Familie seit Jahren. Der Ehemann von Catherine Zeta-Jones begab sich 1992 selbst in eine Entzugsklinik. Und sein Halbbruder Eric starb 2004 an einer Überdosis. Seine Erfahrungen kann er jetzt nutzen, um seinem Sohn zu helfen - und die Beziehung zu kitten. 

Quelle: "People"

ls