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Podcast "Paardiologie" Dank Corona: Charlotte Roche und ihr Mann glücklich wie nie

Charlotte Roche
Charlotte Roche geht es aktuell ziemlich gut.
© Christoph Soeder / DPA
So harmonisch haben die Podcast-Hörer das Paar noch nie erlebt: Charlotte Roche und ihrem Ehemann bekommt die häusliche Isolation bestens. Da darf es dann sogar kitschig werden.

In Krisenzeiten zeigt sich in der Regel, wie stabil eine Beziehung ist. Nimmt man das als Gradmesser, dann ist die Ehe zwischen Charlotte Roche und Martin Keß-Roche bombenfest. Eine erstaunliche Wendung: Um Weihnachten herum befand sich das Paar noch in einer schweren Krise. Regelmäßige Hörer des Beziehungspodcasts "Paardiologie" konnten Woche für Woche verfolgen, wie sich die Eheleute am Rande einer Trennung befanden und dann doch noch die Kurve kriegten.

Mittlerweile herrscht zwischen den beiden eine Harmonie, wie es sie seit dem Start des Podcasts im vergangenen Sommer noch nicht gab. Während die erzwungene häusliche Isolation bei vielen Paaren dazu führt, dass die Nerven blank liegen und lange verschleppte Konflikte ausbrechen, präsentieren sich die Eheleute Roche glücklich wie frisch Verliebte. 

Die viele Zeit, die sie miteinander verbringen müssen, nutzen sie für gemeinsame Aktivitäten, etwa zum Yoga. Roche schwärmte von den Schwingungen des zusammen gesungenen "Om", er tief wie ein Didgeridoo, sie hoch wie eine Panflöte. 

Charlotte Roche stellt eine Frage

Dann drohte es kurzzeitig ernst zu werden. Charlotte Roche kündigte an, ihrem Mann eine Frage stellen zu wollen. Der ging gleich in Habachtstellung und wollte wissen, ob es eine nachösterlich entspannte oder eine konfrontative Frage sei wie um den Jahreswechsel. "Kommt auf die Antwort an", entgegnete die Autorin philosophisch. "Glaubst du, wir bleiben immer zusammen?", lautete die Frage. Nach kurzer Bedenkzeit sagte Keß-Roche ja und sprach von 30 gemeinsamen Jahren, die noch vor ihnen liegen. 

Damit war eigentlich alles gesagt über den aktuellen Zustand der Beziehung. War die Frage der Woche früher noch geeignet, Krisen auszulösen, so erklingen jetzt im Hintergrund die Geigen und die Zuhörer können vor Rührung ihre Taschentücher rausholen. Ob die volle Packung Harmonie auf Dauer die Zuschauer bei der Stange hält?

Martin Keß-Roche hatte jedenfalls irgendwann genug. Er verließ die Podcast-Produktion noch während der Aufzeichnung und widmete sich der Blaumeise in seinem Garten. Seine Frau durfte die Sendung allein abmoderieren. Es scheint derzeit alles gesagt.

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