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Taktlosigkeit Chrissy Teigen twittert über 13.000-Dollar-Wein und die Kritik folgt prompt

Chrissy Teigen
Chrissy Teigen kennt sich mit Kritik im Netz aus
© Ian West / Picture Alliance
Sie meinte es nicht böse, doch wegen eines etwas unsensiblen Tweets wurde Chrissy Teigen über Stunden hinweg angegriffen. Das Model wehrte sich selbst - und wurde eindeutig. 

Vor dem Absenden mancher Tweets sollte man sich als bekannte Persönlichkeit vielleicht noch mal fragen, ob der Beitrag tatsächlich klug ist. Chrissy Teigen kennt sich mit Kritik im Netz aus, die meiste Zeit reagiert das Model durchaus schlagfertig auf Angriffe gegen ihre Person. Doch mit einem ihrer jüngsten Tweets hat sich Teigen keinen Gefallen getan. 

Chrissy Teigen twittert über 13.000 Dollar teuren Wein

Sie fragte auf Twitter ihre Abonnenten, was das teuerste schlechte Essen gewesen sei, dass sie je gegessen hätten. Die Antworten folgten prompt und auch die 35-Jährige gab eine eigene Anekdote preis. "Einmal waren John und ich in einem Restaurant und der Kellner empfahl uns einen schönen Cabernet. Wir bekamen die Rechnung und sie betrug 13.000 Dollar", schrieb sie. "Wie kann man so einen Wein einfach empfehlen? Wir hatten nicht mal ausgetrunken und er war schon abgerechnet", erzählte die Frau von John Legend.

Es dauerte nicht lange, da wurde Teigen hundertfach retweetet und ihre Anekdote mit wütenden Kommentaren versehen. "Daran erkennt man, dass Geld nicht real und Kapitalismus purer Müll ist. Ihr könnt aus Versehen eine 13.000-Dollar-Flasche Wein kaufen, aber die meisten Amerikaner können sich keinen 300-Dollar-Notfall leisten", schrieb eine Nutzerin. "Einmal wurde ich in einen Krankenwagen gezwungen und ich zahle immer noch die Rechnung für die weniger als zehnminütige Fahrt ins Krankenhaus, vier Jahre später, also verstehe ich, was du meinst", kommentierte ein Nutzer ironisch. 

Taktlosigkeit: Chrissy Teigen twittert über 13.000-Dollar-Wein und die Kritik folgt prompt

Sie konterte Kritik

Teigen reagierte empfindlich auf die Kritik, sie sei taktlos und unsensibel gewesen. "Hey, nicht alles, was ich auf meinem Twitter-Account sage, wird für euch nachvollziehbar sein, denn es ist mein Leben und mein Profil und es sind meine Geschichten. Ich sehe eure Tweets, ich verstehe eure Witze, ihr seid ja so lustig, ihr habt mich wirklich festgenagelt", motzte sie.

Wenig später erklärte sie, warum ihr die Kritik gerade jetzt zu schaffen machte. In dieser Woche wäre der Stichtag ihres Sohnes Jack gewesen, den sie vor einigen Monaten tot gebären musste. 

ls

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