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"Being James Bond" Daniel Craig verrät in neuer Doku: Bond-Rolle machte ihm mental stark zu schaffen

Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale"
Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale"
© United Archives/Impress / Picture Alliance
James Bond zu verkörpern bedeutet nicht nur Ruhm und viel Geld, sondern auch, die Erwartungen eines großen Publikums zu erfüllen. Eine Aufgabe, mit der Daniel Craig zu kämpfen hatte, wie er selbst verraten hat. 

James Bond auf der großen Kinoleinwand zu verkörpern, das ist wie ein Ritterschlag für manchen Schauspieler. Doch genauso groß ist die Verantwortung, die diese Rolle mit sich trägt. Denn die Fanbase ist riesig. Das bekam auch Daniel Craig zu spüren, als er Nachfolger von Pierce Brosnan wurde und 2006 in "Casino Royale" zum ersten Mal den Geheimagenten spielte. 

Daniel Craig: James Bond zu spielen machte ihm zu schaffen

Obwohl er schon vorher einige größere Rollen und Erfolge gefeiert hatte, war die Veränderung groß. "Mein Privatleben wurde durch diese plötzliche Berühmtheit beeinträchtigt. Ich habe mich immer eingeschlossen und die Vorhänge zugezogen", erzählt er jetzt in der Apple TV+-Dokumentation "Being James Bond". "Ich war körperlich und geistig unter Beschuss", sagt er. 

Konstante Aufmerksamkeit, Fotografen, die ihm auf Schritt und Tritt folgten - all das waren neue Entwicklungen für Craig. Doch er bekam damals Hilfe von einem Kollegen. "Ich mochte den neu gewonnenen Ruhm nicht. Es war Hugh Jackman, der mir half, mich damit abzufinden und es zu schätzen", verrät er in der Doku. Jackman kannte sich bereits mit größeren Rollen aus. 

James Bond: Keine Zeit Zu Sterben

"Ich hatte keine coole Persönlichkeit"

Offenbar habe er sogar damit gehadert, die ikonische Rolle überhaupt anzunehmen. "Ich hatte keine coole Persönlichkeit. Pierce hatte Remington Steele gemacht, Roger Moore hatte The Saint gemacht - sie hatten diese Rollen gemacht, bei denen die Leute sagten: 'Das ist James Bond", erklärt er. "Ich hatte seltsame Kunstfilme gemacht. Das war schwieriger zu verkaufen. Und ich wollte es nicht wirklich machen, weil ich dachte, ich wüsste nicht, was ich damit anfangen sollte. Ich wollte mir das Drehbuch holen, es lesen und dann sagen: 'Danke, aber nein.'" Doch das Drehbuch zu "Casino Royale" hätte ihn damals überzeugt.

Anders als dem Bond-Darsteller selbst war Produzentin Barbara Broccoli immer klar, was in Craig steckte. "Ich dachte immer, wenn er auf der Leinwand ist, kann man niemand anderen sehen. Er leuchtet von innen heraus. Es war klar, dass er ein Filmstar ist und obendrein ein großartiger Schauspieler", sagt sie. 

ls

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