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Tragisches Ende einer Gartenparty: Demi Moore und der Tote im Pool

Schon länger beschweren sich Nachbarn über laute Partys im Haus von Demi Moore. Jetzt ertrank ein Mann in Abwesenheit der Schauspielerin in ihrem Swimmingpool. Sorgen macht außerdem Moores älteste Tochter.

Von Andreas Renner, Los Angeles

Demi Moore

Demi Moore - in ihrem Pool starb ein Mensch

Die Schauspielerin und Produzentin Demi Moore ist schockiert. Während sie derzeit offenbar gemeinsam mit ihren Töchtern Tallulah und Scout in Frankreich weilt, ertrank im Pool ihres Hauses in Los Angeles der 21-jährige Edenilson Steven Valle. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Demnach hat ein Assistent in Abwesenheit von Moore und ihrer Familie in ihrem Anwesen im Stadtteil Beverly Crest eine Party für rund sechs Freunde geschmissen. Das Opfer soll nach Angaben der Polizei in den frühen Morgenstunden am Poolrand ausgerutscht sein, stürzte ins Wasser und ertrank. Valle konnte offenbar nicht schwimmen. Die anderen Gäste, die sich zum Unglückszeitpunkt im Haus befanden, fanden den leblosen Körper gegen 5.20 Uhr morgens auf dem Grund des Pools treiben und riefen den Notarzt. Es konnte allerdings nur noch der Tod des jungen Mannes festgestellt werden. 


"Ich bin absolut schockiert"

Demi Moore hat sich unterdessen über die Vorfälle in ihrem Haus an der Oak Pass Road in Los Angeles geäußert. "Ich bin absolut schockiert. Ich war mit meinen Kindern außer Landes für eine Geburtstagsfeier, als ich die schreckliche Nachricht erhielt", erklärte die Schauspielerin. "Ein Kind zu verlieren, ist eine undenkbare Tragödie. Meine Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des jungen Mannes. Ich möchte bitten, die Privatsphäre aller Beteiligten zu respektieren in dieser sensiblen Situation."

Pool-Partys sind im Hause Moore offenbar keine Seltenheit. Die Nachbarn der Ex-Frau von Bruce Willis und Ashton Kutcher beschwerten sich in den vergangenen Monaten des Öfteren bei der Polizei über zu laute Musik. Vor allem die 21-jährige Tallulah soll nach Angaben von Zeugen immer wieder zu feuchtfröhlichen und vor allem lautstarken Partys in der ansonsten eher ruhigen Nachbarschaft eingeladen haben. Fotos, die sie auf Instagram postete, zeigen zahlreiche junge Menschen beim Feiern im Unglückspool. 

Nun brodelt die Gerüchteküche in L.A. Ist Tallulah etwa rückfällig geworden? Sie hatte sich im Juli 2014 selbst in die Reha-Klink "The Meadows" in Arizona eingewiesen, eine Spezialklinik für Drogen- und Alkoholabhängige. In einem Interview sprach sie damals davon, dass sie sich auf einem sehr gefährlichen Weg befand, der sie auch direkt in den Abgrund hätte führen können. Mit 17 wurde die jüngste Willis-Tochter sogar einmal verhaftet, weil sie als Minderjährige betrunken von der Polizei aufgegriffen wurde. Die Medien in Hollywood stellen bereits die nicht unberechtigte Frage: Hat Demi kein Auge auf die gefährdete Tochter? Angeblich aber, so einer der Party-Teilnehmer, soll bei den Feiern im Haus von Demi Moore so gut wie kein Alkohol konsumiert werden. Die Polizei bestätigte bereits, dass Alkohol auch in der Unglücksnacht kaum konsumiert wurde und als Ursache für den tragischen Tod des jungen Mannes keine Rolle spielt. 

Ertrinken ist die häufigste Todesart in Kalifornien

Der Unfall in der Villa von Demi Moore ist nicht die erste Tragödie dieser Art auf dem Anwesen eines Prominenten. 1999 ertrank Nerine Kidd-Shatner im Pool ihres Hauses. Ehemann William Shatner (Raumschiff Enterprise) fand sie leblos auf dem Boden des Pools als er nach Hause kam. Der vierjährige Sohn von Ursula Karven, Daniel Karven-Veres, ertrank 2003 im Pool von Musiker Tommy Lee, dem Schlagzeuger der Band "Mötley Crue". Der Junge ertrank während einer Geburtstagsfeier im Garten des Musikers in Malibu. Ertrinken ist die häufigste Todesart in Kalifornien bei Kindern im Alter zwischen einem und 14 Jahren.