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30 Bundesstaaten in einem Jahr Was steckt wirklich hinter Mark Zuckerbergs Neujahrsvorsatz?

Facebook-Chef Mark Zuckerberg fasst für jedes Jahr neue Vorsätze
Facebook-Chef Mark Zuckerberg fasst für jedes Jahr neue Vorsätze
© Lluis Gene/AFP
Nachdem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Vorsätze für 2016 erfolgreich gemeistert hat, steckt er sich nun ein neues Ziel: Innerhalb eines Jahres will er alle Bundesstaaten der USA besucht haben. Der Milliardär könnte damit ein größeres Ziel verfolgen.

Gute Vorsätze gehören zum neuen Jahr. So ist es auch bei Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Er will in den kommenden Monaten die USA und die Menschen in seinem Heimatland besser kennenlernen. Auf Facebook verkündete der 32-Jährige: "Meine persönliche Aufgabe 2017 ist, bis Jahresende jeden Bundesstaat besucht und dort Leute getroffen zu haben."

Nachdem er zuletzt zahlreiche Städte weltweit bereist habe, sei er nun gespannt darauf, das eigene Land zu entdecken und dort Menschen zu treffen.

Mark Zuckerberg will 30 Bundesstaaten bereisen

Der Facebook-Gründer erklärte, dass er in mehreren der insgesamt 50 US-Staaten bereits ausgiebig Zeit verbracht habe und nun rund 30 übrig blieben, die er 2017 besuchen wolle. "Meine Arbeit ist es, die Welt miteinander zu verbinden und jedem eine Stimme zu geben. Ich möchte mehr dieser Stimmen in diesem Jahr persönlich hören."

Medien wie das US-Branchenmagazin "Techchrunch" oder der britische "Guardian" spekulierten bereits, das Projekt könne ein Hinweis auf mögliche politische Ambitionen des Facebook-Chefs sein. Probt Zuckerberg also schon eine Wahlkampftour? Den Berichten zufolge soll der 32-Jährige im vergangenen Jahr mit zwei Führungskräften besprochen haben, wie er in der Politik aktiv sein und dennoch die Kontrolle über Facebook behalten könne.

Mögliche neue Karriere des Facebook-Chefs

Als weiteres Zeichen werden die Weihnachtswünsche des einst als Atheist geltenden Zuckerberg vor zwei Wochen auf Facebook gedeutet. Auf die Nachfrage eines Nutzers, ob er nicht Atheist sei, antwortete er: "Nein, ich wurde jüdisch erzogen und dann bin ich durch eine Zeit gegangen, in der ich Dinge hinterfragt habe." Atheismus ist dem "Guardian" zufolge eine besondere Hürde für die Kandidatur zur US-Präsidentschaft.

Zuckerberg sprach in seinem Post auch von einem gesellschaftlichen Ungleichgewicht. "Es scheint, wir sind an einem Wendepunkt in der Geschichte", schrieb er. Technik und Globalisierung hätten jede Menge Vorteile gebracht, für viele sei das Leben aber auch schwieriger geworden. "Das hat zu einem Gefühl der Spaltung beigetragen, wie ich es in meinem Leben noch nie zuvor gespürt habe", schrieb er. "Wir müssen einen Weg finden, die Regeln zu ändern, damit sie für jeden funktionieren."

Vorsätze vergangener Jahre

Die Bundesstaaten will Zuckerberg auf verschiedene Arten bereisen, Geplant seien "road trips" mit seiner Frau Priscilla, Besuche in kleinen Städten, Universitäten oder in verschiedenen Facebook-Büros. Er wolle Lehrer und Wissenschaftler besuchen und auch Orte, die die Community ihm empfehle.

Zuckerberg setzt sich für jedes Jahr ein persönliches Ziel. 2016 joggte er 365 Meilen (587 Kilometer) und baute sich einen intelligenten Assistenten für zu Hause. Zuvor ging es darum, Chinesisch zu lernen, zwei Bücher pro Monat zu lesen oder nur Fleisch von Tieren zu essen, die er selber getötet hat.

fri DPA

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