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Fehlgeburt Sabia Boulahrouz verliert ihr Baby im sechsten Monat

Boulahrouz
Erlebte in den vergangenen sechs Monaten einige Auf und Abs: Sabia Boulahrouz
© DPA
Fehlgeburt im sechsten Monat: Sabia Boulahrouz verlor ihr Baby. Die Ex-Freundin von Rafael van der Vaart brachte ihr Kind in Hamburg tot zur Welt. Die 37-Jährige plagten nach der Trennung von van der Vaart große Zukunftsängste.

Schwerer Schicksalsschlag für Sabia Boulahrouz. Die Ex-Freundin von Rafael van der Vaart erlitt im sechsten Monat eine Fehlgeburt. Das Kind sei in der Nacht zum 13. Dezember in Hamburg "still geboren" worden, teilte ihre Agentur Mega Model Agency am Dienstagabend mit. Für Boulahrouz ist es bereits das dritte Kind, das sie auf tragische Weise verliert.

Bereits im Dezember 2013 brachte die Mutter von drei Kindern ein Baby tot zur Welt. Damals war Boulahrouz im fünften Monat schwanger, freute sich mit ihrem damaligen Freund van der Vaart auf das gemeinsame Wunschkind. 2008 verstarb eine drei Monate zu früh geborene Tochter mit ihrem damaligen Eheman Khalid Boulahrouz einen Tag nach der Geburt.

War der Stress zu viel?

Für die heute 37-Jährige bedeutete die erneute Schwangerschaft ein hohes Risiko. Hinzu kamen Trennungssorgen und Existenzängste. Im August dieses Jahres trennte sich Rafael van der Vaart von ihr. Eine hohe psychische Belastung. Erst danach gab Boulahrouz ihre erneute Schwangerschaft in der Öffentlichkeit bekannt. Einige Klatschpostillen erhoben den Vorwurf, die Schwangerschaft sei nur vorgetäuscht. Lange Zeit schwieg Boulahrouz zu den Vorwürfen, bis sie sich im vergangenen Oktober mit Babybauch in der Zeitschrift "Gala" ablichten ließ. Auch im niederländischen Fernsehen zeigte sie stolz ihren Babybauch.

Boulahrouz ging in die Medienoffensive. In einem Interview mit dem Sat1-Frühstücksfernsehen gab sie Einblicke in ihr Seelenheil, sprach offen wie nie über die Trennung von Rafael van der Vaart. Es klang wie eine Abrechnung. Er habe Schluss gemacht, nicht sie. Der Kontakt sei vollständig abgebrochen, nicht weil sie das so wolle, sondern er. Als sie schwanger wurde, sei noch alles in Ordnung gewesen, doch dann sei innerhalb von ein paar Wochen ihre Welt "zerbröselt". Dabei hätten der Fußballer und sie eine klare Vorstellung von ihrem gemeinsamen Leben gehabt: "Rafael wünschte sich unbedingt ein zweites Kind", sagte sie mit brüchiger Stimme.

Befreiungsschlag missglückte

Boulahrouz
Boulahrouz sitzt am 27. November mit Babybauch in der niederländischen Zaubershow "MindMasters".
© ActionPress

Nach ihrem Befreiungsschlag flüchte sich Boulahrouz in die Arbeit. Sie nahm einen Modelvertrag bei der Agentur Mega Model an, kehrte als Jurorin einer Zaubershow ins holländische Fernsehen zurück. Doch schon nach einer Folge war Schluss. Zu schlechte Quoten. Die Sorgen um ihre finanzielle Zukunft plagten Boulahrouz erneut. Der Start in ein besseres Leben drohte zu scheitern - wie schon zu Teenagerzeiten.

Boulahrouz wurde als Tochter von türkischen Einwanderern in Hamburg geboren. Mit ihren strengen Eltern verstand sie sich nie besonders gut. Früh zog sie von zuhause aus, um ihr Glück zu suchen. Als Teenager verdingte sie sich im Hamburger Rotlichtmilieu als Stripperin, heiratete den Clubbesitzer Milan Bakrac, von dem sie schwanger wurde. Tochter Katharina wuchs beim Vater auf, während sie ihr altes Partyleben weiterführte und ihren zweiten Ehemann kennenlernte. Plattenmanager Jens Thele war eine gute Partie. Durch ihn bekam sie Kontakt zu den Spielern des Hamburger Sportvereins, wo sie Ehemann Nummer drei kennenlernte: Khalid Boulahrouz.

Kein Glück mit neuer Liebe

Im März 2010 bekam das Paar eine gesunde Tochter, ein Jahr später folgte ein Sohn. Nach sieben Jahren Ehe trennten sich die beiden 2013. Noch im gleichen Jahr kam Sabia Boulahrouz mit Rafael van der Vaart zusammen. Doch wieder währt ihr Glück nur kurz. Gemeinsame Urlaube, ein teures Haus, eine sichere Zukunft - nach der Trennung von van der Vaart verliert sie alles. Boulahrouz steht wieder dort, wo sie schon als kleines Mädchen stand.

mai

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