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Gerhard Schröder: Putin kommt nicht zur Hochzeitsfeier

Gerhard Schröder lernt gerade Koreanisch. Er will nach der Hochzeit mit seiner Frau "in Hannover, Berlin und temporär auch in Seoul leben".

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (74) will nach der Hochzeit mit seiner koreanischen Frau "in Hannover, Berlin und temporär auch in Seoul leben". Das sagte er in einem Interview mit dem Magazin "stern". Er beschäftige sich deshalb mit der Kultur Koreas und sei auch "ernsthaft dabei, Koreanisch zu lernen", so Schröder weiter. Geheiratet habe er vor nicht ganz einem halben Jahr in Korea. Am 5. Oktober wolle er zudem in Berlin die Eheschließung feiern. Der russische Staatschef Putin, dem er seine Frau schon bei der Fußball-WM vorgestellt habe, werde nicht kommen, erklärte Schröder. Ein Staatschef bedeute "viel zu viel Buhei".

"Bis auf bestimmte Phasen" sei er "eigentlich immer" ein glücklicher Mann gewesen, sagte Schröder in dem "stern"-Interview weiter. "Wenn Sie meine Herkunft und Entwicklung ansehen, dann ist mir ja im Beruflichen - ich wollte immer Anwalt werden - und im Politischen erst recht mehr gelungen, als ich es mir hätte vorstellen können." Nun blicke er zurück "auf ein wirklich erfülltes Leben". Und er habe die Perspektive, "noch mal was ganz Neues kennen zu lernen".

"Wir sind sehr glücklich"

Schröders Frau Soyeon Kim hatte im Gespräch mit der Zeitschrift "Bunte" ebenfalls über die Hochzeit gesprochen: "Wir haben am 2. Mai in meiner Heimatstadt Seoul geheiratet. Wir sind sehr glücklich", erklärte sie. Für Gerhard Schröder ist es die fünfte Ehe, für die Wirtschaftsexpertin die zweite.

SpotOnNews