Das Ende eines Traums? Kim Kardashian will offenbar vorerst keinen weiteren Versuch unternehmen, die amerikanische Anwaltsprüfung abzulegen. US-Medien berichten, dass die Reality-TV-Ikone und Unternehmerin weder an der kalifornischen Prüfung im Februar 2026 teilgenommen hat noch plant, bei der nächsten Chance im Juli erneut anzutreten. Stattdessen soll sie ihre juristischen Ambitionen auf Eis gelegt haben. Mindestens bis 2027 – vielleicht ganz.
Damit endet ein ungewöhnlicher Karriereweg, der bei vielen Menschen immer wieder für Erstaunen und auch Anerkennung gesorgt hatte. Kim Kardashian kennt man als It-Girl und Reality-Star – die Tatsache, dass sie Anwältin werden wollte, passte für viele nicht ins Bild.
Dabei war bereits ihr Vater Rob Kardashian Anwalt, und die 45-Jährige engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte Inhaftierter. Besonders der Einsatz für die Freilassung der inhaftierten Alice Marie Johnson hatte Kardashian nach eigenen Angaben motiviert, sich mit dem US-Rechtssystem zu beschäftigen.
Kim Kardashian träumt von einer Karriere als Anwältin
Doch ihre zahlreichen anderen geschäftlichen Verpflichtungen standen Kardashians Plänen von Anfang an im Weg: Schon für ein klassisches Studium fehlte ihr die Zeit. Sie entschied sich stattdessen 2018 für das in Kalifornien angebotene „Law Office Study Program“. Dabei arbeiten angehende Juristen mehrere Jahre in einer Kanzlei und bereiten sich parallel auf die Prüfungen vor. Auch dieser Weg kann eine Anwaltskarriere ermöglichen.
Der Weg zum Titel „Anwältin“ verlief allerdings deutlich schwieriger als erwartet. Die sogenannte „Baby Bar“, eine Zwischenprüfung für die Teilnehmer dieses alternativen Ausbildungswegs, bestand Kardashian erst beim vierten Versuch im Jahr 2021.
Zuvor hatte sie öffentlich über Rückschläge, Lernstress und Selbstzweifel geklagt. In ihrer Reality-Show sprach sie sogar von einem „Nervenzusammenbruch“ während der Prüfungsvorbereitung. Doch 2025 schloss sie die Ausbildung schließlich erfolgreich ab – und durfte damit erstmals zur regulären Anwaltsprüfung, dem „California Bar Exam“, antreten.
Mit wichtigen Prüfungen haderte Kardashian von Anfang an
Ein Erfolg, der also direkt zur nächsten großen Herausforderung führte. Im November 2025 machte Kardashian selbst öffentlich, dass sie die Prüfung im ersten Angang nicht bestanden hätte. Sie räumte ein, dass der Misserfolg ihr Selbstvertrauen stark erschüttert habe. Offenbar so sehr, dass sie nicht so bald einen zweiten Versuch starten will.
US-Medien führen ihre Entscheidung auf mehrere Faktoren zurück: einen vollen Terminkalender, neue TV-Projekte, ihre Rolle als vierfache Mutter sowie den enormen öffentlichen Druck. Trotzdem heißt es aus ihrem Umfeld, dass Kardashian den Traum vom Anwaltstitel grundsätzlich nicht aufgegeben habe. Ob es nächstes oder übernächstes Jahr so weit sein wird oder sie sich vielleicht einfach auf andere Weise für vom Rechtssystem benachteiligte Menschen engagieren wird, wird sich zeigen.