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Royals Harry und Meghan: Um ihr Oprah-Interview ist ein Bietergefecht entbrannt

Prinz Harry Herzogin Meghan Oprah Winfrey
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben mit Oprah Winfrey (rechts, bei der Hochzeit der beiden) gesprochen
© Picture Alliance
Wer darf das große Interview ausstrahlen, das Harry und Meghan mit Oprah Winfrey geführt haben? Um diese Frage ist in Großbritannien ein Kampf entbrannt. Egal, welcher Sender am Ende das Rennen macht - ein Problem dürfte er haben.

Dieser Termin wird in Großbritannien mit großer Spannung erwartet: Am 7. März wird ein Interview ausgestrahlt, das Harry und Meghan der Starmoderatorin Oprah Winfrey gegeben haben. Das laut britischen Medien bereits aufgezeichnete Gespräch soll ungewöhnlich intim sein. Es wird allgemein erwartet, dass die beiden Royals darin ihre Sichtweise über den Rückzug von allen königlichen Verpflichtungen darlegen werden. Das 90-minütige Gespräch wird in den USA zur Primetime beim Sender CBS ausgestrahlt.

In Großbritannien gibt es dagegen bislang noch keinen Abnehmer. Um das explosive Interview ist nun ein Bietergefecht entbrannt zwischen verschiedenen Kanälen. Wie die Tageszeitung "Daily Mail" berichtet, sollen vor allem die drei Sender ITV, C5 und Channel 4 sehr interessiert sein an den Übertragungsrechten. Dem Bericht zufolge hat dabei ITV die Nase vorn.

Duell Queen vs. Harry und Meghan

Nicht im Rennen liegt dagegen die BBC. Der Staatssender wird am gleichen Tag auf BBC One eine Ansprache von Queen Elizabeth II. anlässlich des Commonwealth Days ausstrahlen, die den normalerweise am Commonwealth Day in der Kathedrale stattfindenden Gottesdienst ersetzt. Der muss wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. In der geplanten Sendung sollen neben der Queen auch weitere Royals wie Prinz Charles und seine Frau Camilla sowie Prinz William und Kate zu Wort kommen.

Harry und Meghan

Durch diese Ansetzung läuft am 7. März alles auf das große TV-Duell der Queen vs. Harry und Meghan hinaus. Doch egal, welcher Sender am Ende den Zuschlag bekommt, ein Problem wird er haben: die Zeitverschiebung. Wenn das Gespräch in den USA ausgestrahlt wird, ist in Europa tiefe Nacht. Ehe das Interview im Vereinigten Königreich zu sehen sein wird, dürften sich die entscheidenden Passagen schon viral verbreitet haben. Was wiederum das Interesse an der Sendung schmälern könnte.

Nicht auszuschließen also, dass die Queen am Ende die Nase vorn haben könnte. Es wäre nicht das erste Mal.

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

che

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