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Hauptrolle und Regiestuhl: Russell Crowe versucht sich als Regisseur

Geplant hatte er es schon länger, jetzt gibt Russell Crowe tatsächlich sein Regiedebüt: Im Drama "The Water Diviner" wird der Filmschauspieler vor und hinter der Kamera stehen.

Perspektivwechsel: Ende des Jahres geht Russell Crowe mit "The Water Diviner" unter die Regisseure. Einem Bericht des Onlineportals "Deadline.com" zufolge nimmt der Schauspieler bald im Regiestuhl Platz. Er will das von Andrew Knight und Andrew Anastasios geschriebene Drama auf die Leinwand bringen. "The Water Diviner" spielt im Jahr 1919 und handelt von einem Australier, der in die Türkei reist, um dort seine zwei Söhne ausfindig zu machen. Diese sind seit der Schlacht von Gallipoli verschollen. Crowe wird nicht nur Anweisungen geben, sondern auch in die Hauptrolle schlüpfen.

Der in Neuseeland geborene und in Australien aufgewachsene Schauspieler hatte schon mehrere Filme für sein Regiedebüt im Auge - allesamt australische Geschichten. Crowe ist mit seiner Schauspielerei derzeit gut im Geschäft: Nach seiner Rolle des Javert in der preisgekrönten Musical-Verfilmung "Les Misérables" kommt der 49-Jährige nun als Supermans leiblicher Vater Jor-El in dem neuen Blockbuster "Man of Steel" in die Kinos. Der Film verbuchte bereits an seinem Startwochenende in den USA rekordverdächtige Einspielergebnisse. Im April nächsten Jahres wird Crowe in Darren Aronofskys Bibel-Epos "Noah" zu sehen sein - in der Hauptrolle als gottesfürchtiger Arche-Bauer.

nw/Bang
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