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Prozessauftakt: Promi-Fotografen erneuern Vorwürfe gegen Herbert Grönemeyer

Das Video wurde zahllose Male angeklickt: Herbert Grönemeyer in einem heftigen Streit mit Paparazzi auf dem Flughafen Köln-Bonn. Nun stehen die beiden Fotografen als Angeklagte vor Gericht - und erheben ihrerseits Anschuldigungen.

Herbert Grönemeyer

Zwei Fotografen haben Herbert Grönemeyer am Montag vor Gericht erneut vorgeworfen, sie 2014 auf dem Flughafen Köln/Bonn attackiert und verletzt zu haben.

Picture Alliance

Zwei Pressefotografen haben Herbert Grönemeyer am Montag vor Gericht erneut vorgeworfen, sie 2014 auf dem Flughafen Köln/Bonn attackiert und verletzt zu haben.

Prozessauftakt: Fotografen erneuern Vorwürfe gegen Herbert Grönemeyer

Die beiden Fotografen sind vor dem Landgericht Köln angeklagt, falsche Beschuldigungen gegen den Sänger erhoben zu haben. Beide bestritten dies zu Beginn des Strafprozesses und versicherten, die Wahrheit zu sagen. Ihr Mandant solle "in die Rolle des bösen Paparazzi gedrängt werden", sagte die Verteidigerin des einen Angeklagten. Beweise dafür gebe es keine, aber offenbar werde eher einer Berühmtheit wie Grönemeyer geglaubt als zwei Journalisten. 

In dem Fall geht es um ein Zusammentreffen zwischen den beiden Promi-Fotografen und dem Sänger, der von seinem Sohn und seiner Lebensgefährtin begleitet wurde. Einer der beiden Angeklagten berichtete, Grönemeyer habe ihn auf den Kopf geschlagen, am Hals gepackt und zu Boden gedrückt, so dass es bei ihm zu Schwellungen und Rötungen gekommen sei. Der andere Fotograf sagte aus, er sei von Grönemeyer gepackt und mit der Hand im Gesicht getroffen worden. 

Prellung, Schürfwunde und Schmerzen

Außerdem habe Grönemeyer ihm einen Finger umgeknickt. Von der Begegnung habe er eine Prellung, eine Schürfwunde sowie "Schmerzen in der Muskulatur" zurückbehalten. "Dass er so ausgerastet ist, kann ich bis heute nicht verstehen", sagte der Mann, der inzwischen als Teilzeit-Bestatter arbeitet. Beide bestritten, dass es ihnen vor allem darum gegangen sei, Grönemeyers Lebensgefährtin abzulichten. Sie hätten in erster Linie den Sänger selbst fotografieren wollen. 

Grönemeyer hat sich in einem Zivilverfahren bereits erfolgreich gegen die Berichterstattung über die Auseinandersetzung auf dem Flughafen gewehrt. Das Landgericht Köln untersagte 2017 größtenteils, entsprechende Bilder und Aussagen weiter zu verbreiten. Es darf zum Beispiel nicht mehr behauptet werden, dass der Sänger einem der Fotografen eine Reisetasche an den Kopf geschleudert und den zu Boden gegangenen Mann mit den Händen gepackt habe. 

Der Deutschen Presse-Agentur sagte Grönemeyer 2017, ein im Internet verbreitetes Video von dem Vorfall erwecke den Eindruck, dass er damals grundlos ausgerastet sei. Der Film sei so zusammenmontiert, dass man glauben müsse, er rege sich auf, nur weil er einen Fotografen sehe. In keiner Weise sei für den Betrachter des Videos nachvollziehbar, dass seine Lebensgefährtin und sein Sohn ohne Erlaubnis fotografiert und gefilmt worden seien. Er selbst sei daran gewöhnt, aber niemand habe das Recht, die Privatsphäre seiner Familie zu verletzen.

Herbert Grönemeyer Web-Doku Folge 6: Als Herbert Grönemeyer Englisch sang
ls/dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.