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Houstons Ex-Mann: Brown will Leben verfilmen lassen - mit Whitneys Tochter

Nur vier Wochen nach dem Tod von Whitney Houston hat ihr Ex-Mann Bobby Brown ein Filmskript verfasst. Tochter Bobbi Kristina soll eine Hauptrolle in eimem Streifen über sein turbulentes Leben spielen.

Von Frank Siering, Los Angeles

Whitney Houston ist gerade mal vier Wochen tot, und schon versucht Bobby Brown Geld mit der Tragödie zu verdienen. Der Ex-Mann der Popdiva will sein Leben verfilmen lassen. Ein Manuskript liegt angeblich schon bei einigen Studios in Hollywood vor. Dies ist bereits der zweite Versuch von Brown, aus seiner Beziehung zu Houston Profit zu schlagen. Der 43-Jährige ging 2011 schon einmal mit einem Skript in Hollywood hausieren. Damals allerdings erfolglos. Kein Studio wollte mit ihm zusammenarbeiten.

Der Tod von Whitney Houston hat die Filmbosse aber plötzlich hellhörig gemacht. Denn selbstverständlich, so ließ Brown jetzt durchblicken, soll in dem Streifen über sein Leben auch das Kapitel seiner Ehe mit Whitney Houston angesprochen werden. "Whitney war ein großer Teil meines Lebens. Natürlich kann ich das in einem Film über mich nicht ignorieren", so Brown.

Der Musiker gab auch bekannt, dass die gemeinsame Tochter mit Whitney, Bobbi Kristina, in dem Film eine Hauptrolle bekommen soll. Die 19-Jährige hat sich bisher zu diesen Plänen noch nicht geäußert. Vielmehr genießt sie dieser Tage ihre angebliche Verlobung mit ihrem Adoptiv-Bruder Nick Gordon. Bobbi Kristina wurde kürzlich mit einem riesigen Ring am Finger in Atlanta entdeckt.

"The Bad Boy of R&B"

Brown hat sogar schon einen Titel für sein Skript, das er zusammen mit dem Drehbuchautoren Michael Pinckney (ein ehemaliger Kollaborateur von Spike Lee) verfasst hat. Demnach soll es wie schon beim ersten Anlauf "The Bad Boy of R&B" heißen. Inhaltlich dreht es sich, so verrät schon der Titel, um die Eskapaden Browns in den letzten Jahren.

Brown war von 1992 bis 2007 mit Houston verheiratet. Die Beziehung war volatil und es gab Meldungen über häusliche Gewalt. Houston glitt während der Ehe immer weiter in den Drogensumpf ab. Außenstehende wie auch Familienmitglieder beschuldigten Brown, die Karriere und das Leben Houstons mutwillig zerstören zu wollen.

Keiner mag Bobby Brown

In dem Kinofilm will Brown sich nicht selbst spielen, sondern einen jungen und unbekannten Schauspieler für diese Rolle gewinnen. Auch dürfte es äußerst schwierig sein, die Rolle von Whitney Houston zu besetzen. Viele Hollywoodstars sind nicht gut auf Bobby Brown zu sprechen, weil sie glauben, dass er am Tod von Houston mitverantwortlich war.

Die Popdiva wurde am 11. Februar tot in ihrer Hotelbadewanne im Beverly Hilton Hotel aufgefunden. Die Todesursache ist bis heute nicht endgültig geklärt. Offenbar hatte ein Mix aus Medikamenten und Alkohol zum Tod von Whitney Houston geführt. Ob dieser Todes-Cocktail einen Herzinfarkt ausgelöst hatte, soll der noch ausstehende endgültige toxikologische Bericht belegen.

Frank Siering, Los Angeles