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Exklusiv-Interview im stern: Warum Katarina Witt ihre Stasi-Akte kaum kennt

Die weltbekannte ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt wird demnächst 50 Jahre alt. Im Interview mit dem stern blickt sie auf ihr bewegtes Leben zurück - und darauf, wie intensiv sie von der Stasi beobachtet wurde. 

Katarina Witt

Katarina Witt wird am 3. Dezember 50 Jahre alt. Schönheitsoperationen? Lehnt sie nicht ab. Aber: "Ein paar Falten müssen bleiben".

Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt hält es für ein Glück, dass sie kaum Zeit hatte, sich mit ihrer Stasi-Akte zu beschäftigen. "Ich habe alle 3000 Seiten kopiert, weggepackt und verdrängt", sagt die weltbekannte Athletin im Interview mit dem Magazin stern.

Schon mit acht Jahren unter Beobachtung

Witt wuchs in der DDR auf und wurde von der DDR-Staatssicherheit beobachtet, seit sie acht Jahre alt war. In den 27 Ordnern ihrer Akte wurden sogar intime Treffen in Hotels im Minutenprotokoll vermerkt. Sie habe die Akten allerdings nie komplett gelesen. Neue Produktionen in Amerika, TV-Ereignisse und Eis-Shows hätten sie derartig auf Trab gehalten, dass sie das Thema Stasi von sich wegschieben konnte. "Alles, was hinter der Bande war, das hat mich nicht erreicht", sagt sie. Das Eis habe sie gerettet.

Kein Gedanke an eine Traumhochzeit

Die Tatsache, dass ihr Beruf stets den Lebensmittelpunkt bildete, hieß aber auch, dass sich das Privatleben unterordnen musste. Eine Traumhochzeit habe nie auf ihrem Lebensplan gestanden. Wenn sich das Eislaufen mit der Beziehung vereinbaren ließ, sei es gut gewesen. "Wenn nicht, kam ein neuer Mann."

Witt, die am 3. Dezember 50 Jahre alt wird, sieht ihre Altersangabe als eine abstrakte Zahl an. Schönheitsoperationen lehne sie allerdings nicht ab. "Aber ich würde mein Gesicht so behalten wollen, wie es gelebt ist. Ein paar Falten müssen bleiben."

Das große Gespräch mit Katarina Witt lesen Sie im aktuellen stern.



Das Interview führten Ulrike Posche und Kester Schlenz
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(