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Doku "Katie Price – Harvey & me" Katie Price und ihr behinderter Sohn rühren TV-Zuschauer zu Tränen

Katie Price und ihr Sohn Harvey
Katie Price und ihr Sohn Harvey
© Picture Alliance
Zuletzt machte Trash-TV-Königin Katie Price vor allem mit ihrem misslungenen Facelifting und ihrer Pleite auf sich aufmerksam. Doch in ihrer neuen Doku zeigt die Britin eine andere Seite von sich. 

Katie Price wurde als erstes "Boxenluder" bekannt, sorgte fortan immer wieder für Schlagzeilen: turbulente Beziehungen, misslungene Schönheits-Operationen, Sex im britischen "Ich bin ein Star"-Dschungel und zuletzt eine finanzielle Pleite. Aber Price kann auch anders. Zuletzt rührte die 42-Jährige britische TV-Zuschauer mit ihrer BBC-Doku "Katie Price: Harvey & me" zu Tränen. 

Katie Price und ihr Sohn Harvey rühren Zuschauer zu Tränen

Darin lässt sie sich in ihrem Alltag mit ihrem Sohn Harvey begleiten. Der 18-Jährige ist sehbehindert, autistisch und hat das Prader-Willi-Syndrom, das zu Muskelschwäche, deutlich verzögerter geistiger Entwicklung und zahlreichen anderen körperlichen Problemen führt. Trotz ihrer zahlreichen Skandale, ihrer Abstürze und der negativen Berichterstattung, kümmerte sich Price immer liebevoll um ihren Sohn.

Doch kürzlich traf sie die Entscheidung, Harvey in ein Heim zu geben. "Es bricht mir das Herz, ich will nicht, dass er denkt, ich wolle ihn loswerden", sagt Price in der "Sun". Das spezielles Heim besteht aus betreutem Wohnen in Verbindung mit einer Schule. "Das ist seine Chance auf ein eigenständiges Leben. Er kann neue Dinge lernen und sich mit anderen Menschen als nur mir umgeben."

Ihre Ängste und Sorgen schilderte Price nun in der Dokumentation und zeigte damit ein anderes Bild von sich, eines, das viele Zuschauer so bislang nicht kannten. "Harvey ist so niedlich und rein. Was auch immer man von Katie Price hält, man muss ihr zugestehen, dass sie eine hervorragende Mutter für Harvey ist. Sie weiß, wie sie mit ihm genau auf seinem Niveau kommunizieren kann", kommentierte eine Zuschauerin auf Twitter

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Harvey bekommt einen Job

In einer Szene in der Doku nimmt Price ihren Sohn mit zu einem Bahnhof, um sich einfahrende Züge anzugucken - ein großes Hobby von Harvey. Der 18-Jährige machte dabei die Zugansage nach, was jetzt "Network Rail", das Unternehmen hinter der Bahngesellschaft "British Rail", dazu bewegte, dem Jungen ein Angebot zu machen. 

"Network Rail würde gerne arrangieren, dass Harvey eine Ansage an einem der von Network Rail verwalteten Bahnhöfe macht, sobald es möglich ist", sagte eine Sprecherin der Zeitung "Metro". BBC-Zuschauer hatten sich vorher auf Twitter dafür stark gemacht, Harvey diese Chance zu geben. 

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

ls

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