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Königin Elisabeth von England: Lebenslänglich Queen

In ihrem Alter sind die Meisten schon lange in Rente: Königin Elisabeth II. wird am Donnerstag 85 - und denkt nicht ans Aufhören. stern.de-Redakteur Jens Maier erinnert sich an sein erstes Erlebnis mit der Queen.

Der 29. Juli 1981 war ein heißer Sommertag. Ich kam gerade aus dem Schwimmbad und durfte ausnahmsweise mittags Fernsehen. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass der Thronfolger eines europäischen Königshauses heiratet. Auf unserem orangenen Teppichboden - ein Relikt aus den 70er Jahren - saß ich vor unserem neuen Farbfernseher und starrte gebannt auf die glamourösen Bilder, die da über den Bildschirm flimmerten. In einer weißen Kutsche fuhren Prinz Charles und Lady Di durch London. Tausende jubelten dem frisch vermählten Paar zu. Und da war auch sie. In einem himmelblauen Kostüm mit passendem Hut winkte sie neben dem Hochzeitspaar fröhlich vom Balkon des Buckingham Palace herunter: Queen Elizabeth II. Es war das erste Mal, dass ich die britische Königin bewusst wahrgenommen habe. Wo denn ihre Krone sei, fragte ich damals meine Mutter. Danach habe ich mir Königinnen immer wie sie vorgestellt - im himmelblauen Kleid, weiß behandschuht und mit Hut statt Krönchen.

Meine erste Begegnung mit der Queen ist mittlerweile beinahe 30 Jahre her. Und sie regiert ihr Land immer noch - fast 58 Jahre auf dem britischen Thron. Weder ich, Jahrgang 1974, noch meine Mutter, Jahrgang 1955, haben jemals eine Zeit ohne Queen Elizabeth II. erlebt. Nur meine Oma kann sich noch daran erinnern, wie es damals war, als 1952 König George VI. starb, und seine 26-jährige Tochter Elizabeth Alexandra Königin wurde. Erstmals übertrug das Fernsehen eine Krönung live in alle Welt. Und da meine Oma damals noch keinen Fernseher hatte, hat sie sich das Spektakel bei einem Nachbarn angesehen.

Königin, für Elisabeth II. ein Job auf Lebenszeit

Auch am Donnerstag ist die Queen wieder im Fernsehen zu sehen. Sie wird 85 Jahre alt. Ein paar Glückwünsche wird sie im Buckingham Palace entgegen nehmen, vorm Schloss werden sich Fähnchen schwenkende Schaulustige versammeln. Zu sehen bekommen die allerdings nicht viel. Denn die Queen wird ihren Eherentag aus mehreren Gründen nicht feiern. Erstens, weil der Geburtstag der Königin immer am zweiten Samstag im Juni mit der offiziellen Parade "Trooping The Colours" begangen wird. Und zweitens, weil ihrer Majestät ohnehin ein Marathon an Terminen bevorsteht. Ihr Mann, der Herzog von Edinburgh, feiert in wenigen Wochen seinen 90. Geburtstag. Und am 29. April steht den Royals das größte Ereignis seit der Hochzeit von Thronfolger Charles und Diana ins Haus: Die Heirat von Elisabeths Lieblingsenkel Prinz William mit der Bürgerlichen Kate Middleton.

Im nächsten Jahr beginnen die Feierlichkeiten zu ihrem 60-jährigen Thronjubiläum. Nur Königin Victoria (von 1837 bis 1901) saß dann länger auf dem Thron als Elisabeth II. Um deren Rekord zu brechen, müsste sie amtieren, bis sie 90 Jahre alt ist. Viele halten das keineswegs für ausgeschlossen. Lebenslang Königin - so wird es die Queen nach Einschätzung vieler Vertrauten halten. "Sie sieht ihre Aufgabe definitiv als einen Job auf Lebenszeit an", sagte Gräfin Mountbatten, eine Kusine der Königin und ehemalige Kammerzofe. Das Wort Abdankung kam noch nie über ihre Lippen, obwohl ihr Sohn und Thronfolger Prinz Charles mit 62 Jahren ebenfalls schon aufs Rentenalter zusteuert.

Die Königin der Herzen

In all den Jahren hat sich Elisabeth nie eine Pause gegönnt. Die Regentschaft kam vor Ehe und Familie. Schon als jung verheiratete Prinzessin hat sie ihre vier Kinder den Nannys überlassen. Und ihre Ehe mit Prinz Philip dauert inzwischen 57 Jahre, auch eine Form der Pflichterfüllung. Etliche Krisen hat sie überstanden, auch wenn gescheiterte Ehen der Kinder und Eskapaden der Enkel am Image der Windsors kratzten. Mit eiserner Disziplin nimmt Elisabeth selbst mit 85 Jahren ihre Aufgaben als Königin wahr. In der vergangenen Woche hat sie in fünf Jahren ihren ersten Termin absagen müssen, weil sie Nasenbluten hatte. Mit ihrer Art fliegen ihr zwar nicht unbedingt die Herzen zu, trotzdem wird sie von ihren Untertanen geliebt. In Umfragen ist sie nach wie vor das beliebteste Mitglied des Königshauses.

Sollte Queen Elizabeth die guten Gene ihrer Mutter geerbt haben - Queen Mum wurde 101 Jahre alt - werde auch ich dem Rentenalter ein beträchtliches Stück näher gekommen sein, bis ich - wie damals meine Oma - erstmals die Thronbesteigung eines britischen Monarchen im Fernsehen verfolgen kann. Prinz Charles wäre dann bereits 78 Jahre alt und vielleicht wird deshalb ja wirklich Prinz William die Regentschaft übernehmen, so wie sich das viele Briten laut einer Umfrage momentan wünschen. Ich werde die Queen jedenfalls vermissen. Und sie ewig mit ihrem himmelblauen Kostüm und Hütchen in Erinnerung behalten. Sie ist meine Königin der Herzen.

Jens Maier
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?