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Kokainbesitz: Anklage gegen Paris Hilton

Alkohol am Steuer ist ein Klacks dagegen: Paris Hilton ist nach dem Drogenfund der Polizei in Las Vegas nun wegen Kokainbesitzes angeklagt worden. Ihr droht eine üppige Strafe.

Paris Hilton ist nach ihrer Festnahme am Wochenende nun wegen Kokainbesitzes angeklagt worden. Wie "people.com" am Montag unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtete, fand die Polizei nach einer Verkehrskontrolle in Las Vegas in der Handtasche der Hotelerbin ein knappes Gramm Kokain. Hilton müsse am 27. Oktober vor Gericht erscheinen, berichtete "people.com". Im Falle einer Verurteilung drohen der 29-Jährigen bis zu vier Jahre Haft.

Dem Polizeibericht zufolge waren die Beamten durch "starken Geruch von Marihuana" auf den Wagen aufmerksam geworden. Der Fahrer, Hiltons Freund Cy Waits, wurde wegen Verdachts auf Alkohol und Drogen am Steuer festgenommen.

Bei einer Durchsuchung hätten die Ermittler in Hiltons Handtasche eine kleine Plastiktüte mit der illegalen Droge gefunden. Die Schauspielerin habe gesagt, dass sie die Tasche nur geliehen habe und nichts über das Kokain wusste, gab ein Polizist laut "people.com" zu Protokoll. Auch jetzt, nachdem sie die Tüte mit den Drogen gesehen habe, würde sie sie auf Anhieb für ein Päckchen Kaugummi halten. Allerdings gehörten sowohl ein Asthmaspray als auch die Kreditkarten und 1300 Dollar Bargeld in der Tasche den Berichten zufolge sehr wohl Hilton. Die 29-Jährige hat den Promi-Anwalt David Chesnoff eingeschaltet.

Hilton war bereits im Juli in Südafrika während der Fußballweltmeisterschaft festgenommen worden, weil sie während des Spiels zwischen Brasilien und den Niederlanden einen Joint geraucht hatte. Kurz darauf war bei ihrem Eintreffen auf der französischen Ferieninsel Korsika Cannabis in ihrer Handtasche entdeckt worden. 2007 war Hilton wegen Alkohols am Steuer und Fahrens ohne Führerschein zu 45 Tagen Haft verurteilt worden. Am Ende verbrachte sie nur 23 Tage hinter Gittern.

DPA/AFP/ben / DPA