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Krach um gefälschte Rolex-Uhren: John Mayer verklagt Charlie Sheens besten Freund

Robert Maron soll dem US-Sänger John Mayer 2007 angeblich diverse gefälschte Rolex-Uhren verkauft haben. Der Sheen-Kumpel will aber "keinen Cent zurückzahlen".

Von Frank Siering, Los Angeles

Es ist eine von so vielen Hollywood-Episoden, die Beobachter immer wieder zum Schmunzeln bringen. Amerikas Schmusebarde John Mayer hat jetzt den besten Kumpel von TV-Rebell Charlie Sheen verklagt. Das berichtet das US-Klatschportal TMZ.com Angeblich habe Sheens Busenfreund Robert Maron dem Sänger diverse Rolex-Uhren im Wert von knapp fünf Millionen Dollar verkauft. Das war im Jahr 2007.

Mayer, der sich als aktiver Uhrensammler bezeichnet, behauptet heute, er habe Maron damals erzählt, dass er auf der Suche nach seltenen Rolex-Uhren sei. Maron konnte offenbar helfen und soll ihm diverse Rolex-Uhren verkauft haben.

Es geht um 656.000 Dollar

Ein scheinbar guter Deal für beide Seiten. Mayer wurde mehrfach mit den Zeiteisen bei Events und auf Roten Teppichen fotografiert. Aber 2010 schickte Mayer, so heißt es in der von ihm eingereichten und von TMZ zitierten Klageschrift, eine der Uhren zur Reparatur zum Hersteller.

Dabei habe sich herausgestellt, dass die Uhr keine echte Rolex sei. Mayer beschwerte sich bei Maron, der ihm angeblich Recht gab und gesagt haben soll, dass es sich um einen "einmaligen Vorfall" gehandelt habe.

Maron habe die falsche Uhr zurückgenommen und ihm quasi einen Gutschein ausgestellt. Dies nutzte Mayer, um eine neue Uhr von ihm zu kaufen. 2011 dann ließ Mayer alle von Maron gekauften Rolex-Uhren auf Echtheit überprüfen und musste feststellen, dass sieben davon keine echten Rolex-Fabrikate waren.

Nun will Mayer den Wert für die sieben Fälschungen - immerhin geschätzt rund 656.000 Dollar - von Maron zurückhaben.

Sheen soll Uhrensammlung im Wert von zehn Millionen Dollar besitzen

Mittlerweile hat sich auch Marons Anwalt Eric George zu Wort gemeldet. "John Mayer, der zuvor angab, ein Rolex-Uhren-Experte zu sein, scheint seine Meinung jetzt geändert zu haben und hat eine Klage eingereicht, die sachlich jeglicher Grundlage entbehrt", teilte George mit. "Herr Maron weigert sich, Herrn Mayer auch nur einen Cent zurückzuzahlen. Stattdessen wird er diese Angelegenheit vor Gericht ausfechten."

Marons Freundschaft zu Charlie Sheen hatte seinen Ursprung ebenfalls in der Liebe zu seltenen Uhren. Sheen soll eine der wertvollsten Uhren-Sammlungen von Hollywood besitzen, angeblich im Wert von mehr als zehn Millionen Dollar. Maron war einst sogar Manager des TV-Stars, der mit der Comedy-Serie "Two and a half men" berühmt wurde.

Ob nun auch Charlie Sheen seine bei Maron gekauften Uhren auf Echtheit überprüfen lassen will, ist nicht bekannt.

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  • Frank Siering