HOME

Bei Facebook: "Wo waren die ganzen Demos in den Ferien?": Mario Barth schießt gegen "Fridays for Future"

Nachdem ein Fan ihn kritisiert hat, rechtfertigt Mario Barth sich jetzt bei Facebook und erklärt dort, was er von Greta Thunberg und "Fridays for Future" hält. 

Mario Barth

Mario Barth hält nicht viel von den "Fridays for Future"-Demos

DPA

Greta Thunberg ist gerade in den USA, trifft dort auf begeisterte Fans und politische Verbündete. Wo die Schwedin auch hinkommt, wird sie meist frenetisch empfangen. Doch auch ihre Kritiker geben keine Ruhe. Komiker Mario Barth sah sich jetzt gezwungen, wie viele andere Menschen, Stellung zu der jungen Klimakämpferin zu beziehen. 

Mario Barth über Greta Thunberg

Der Grund ist eine Nachricht eines weiblichen Fans an Barth. "(W)enn sie anfangen, Witze über ein autistisches Kind, was aus tiefster Überzeugung die Menschen sensibilisieren möchte, die Welt besser zu behandeln, werde ich sie in Zukunft ignorieren", schrieb der ihm bei Facebook. "Ich weiß, dass es ihnen egal ist. Sie haben genug Follower, die bei allen von ihren 'Witzen' lachen." Das wollte Barth offenbar nicht auf sich sitzen lassen und antwortete mit einem öffentlichen Posting.

"Ich kann mich gar nicht daran erinnern, den gesundheitlichen Zustand von Greta thematisiert, geschweige denn gewertet zu haben, doch nur weil ein Mensch mit einer Einschränkung lebt, ist doch nicht automatisch alles toll???", schreibt er auf der Plattform. Er habe in seinem Freundeskreis "Menschen mit Behinderung", klärt er auf und würde niemanden deswegen anders behandeln, sagt er. 

Klima-Proteste: "Fridays for Future"-Kongress: "Nochmal besser vernetzt"

"Fridays for Future"-Kritik

"Aber deswegen ändere ich doch nicht meine Meinung bezüglich der Demos, die zum Teil mehr Müll produzieren als Gutes tun. Wo waren die ganzen Demos in den Ferien", fügt er mit einem lachenden Emoji hinzu. Was Barth entweder nicht weiß, oder aber nicht beachten wollte: Tatsächlich gingen auch in den Schulferien zahlreiche Schüler und Schülerinnen in Deutschland und anderswo für den Klimaprotest auf die Straße.

Sein Posting beendet der 46-Jährige noch mit einer anderen Stichelei. "Bei all dem Gerede, darf man den Humor doch nicht vergessen. Jeder hat das Recht verarscht zu werden. Auch der Wendler", schreibt er. Greta Thunberg, "Fridays for Future" und Michael Wendler in einem Absatz - das schafft wohl nur Mario Barth. 

Quelle: Facebook Mario Barth

ls