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Hollywood Schon bei der Entbindung dachte sie an Diät: Megan Fox über den Druck auf Mütter

Megan Fox
Megan Fox ist Mutter von drei Kindern
© Carlos Tischler / Picture Alliance
Sobald man als Schauspielerin Mutter wird, hat das Auswirkungen auf die Karriere in Hollywood. Das weiß Megan Fox aus eigener Erfahrung. Woran sie selbst während der Entbindung dachte, verrät sie in einem Interview. 

In vielen Ländern auf der Welt wird heute der Muttertag gefeiert. Mütter werden geehrt, ihnen wird gedankt, ihre Bedeutung betont. Doch was die Karriere angeht, haben Mütter noch immer mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch in Hollywood, wie Megan Fox jetzt verraten hat. 

Megan Fox über den Umgang Hollywoods mit Müttern

Zu Gast in der Talkshow von Kelly Clarkson erzählte die 34-Jährige, dass sich alles für sie verändert habe, als sie schwanger war. Ab einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft wolle man Frauen "nicht mehr vor der Kamera haben", berichtete sie.

Ist das Baby erstmal da, wird die Situation keineswegs einfacher. "Dann heißt es: 'Nun, du musst alle zwei Stunden zum Stillen weggehen, und das kostet uns Geld, und jetzt müssen wir uns deshalb um die Versicherung kümmern'", erinnerte sich Fox. "Es wird zu dieser großen Sache. Hollywood ist nicht auf Frauen eingestellt und darauf, dass wir tatsächlich ein Leben haben und Mütter sind", beklagte sie. 

Hollywood: Schon bei der Entbindung dachte sie an Diät: Megan Fox über den Druck auf Mütter

Im Kreißsaal dachte sie schon an Diät

Selbst im Kreißsaal wurde die dreifache Mutter von problematischen Gedanken geplagt und fühlte sich unter Druck gesetzt. "Du bist also bei der Entbindung, und denkst: 'OK, ich muss in acht Wochen 30 Pfund abnehmen.' Diese Dinge sind wirklich stressig, und du sollst eine Bindung eingehen und dich selbst pflegen und dein Baby ernähren", fuhr sie fort. "Das schafft eine Menge Spannung und eine Menge Stress und eine Menge Angst für uns, zu früh wieder zur Arbeit zu gehen", so Fox. 

"Man will sich keine Chancen entgehen lassen, und außerdem wird dann in der Branche immer die Frage gestellt: 'Nun, gibst du auf? Bist du jetzt nur noch eine Mutter?' Da ist dieser komische Druck, der dann auch noch Schuldgefühle erzeugt", so der "Transformers"-Star. Einerseits habe man Schuldgefühle, wenn man nicht arbeitet und wenn man zur Arbeit geht, habe man Schuldgefühle wegen des Kindes. Es ist ein Kampf, der nicht nur Frauen in Hollywood belastet. 

Quelle: Kelly Clarkson Show

ls

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