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Sussex gegen Cambridge: Neue Gerüchte von der Schwägerinnenfront: Zoffen sich Meghan und Kate um die Macht?

Seitdem bekannt ist, dass Prinz Harry und seine Frau Meghan lieber aufs Land ziehen, anstatt Tür an Tür mit William und Kate zu wohnen, scheint klar: Die Frauen führen einen Machtkampf um ihren Einfluss im Hause Windsor. Doch was ist dran?

Ab Frühjahr 2019: So verändert das Baby von Prinz Harry und Meghan die britische Thronfolge

"The Fab Four!",  "Die fabelhaften Vier": So wurden die jungen britischen Royals in in Anlehnung an die Beatles bis vor kurzem noch genannt, weil sie miteinander eine so enorme mediale Durchschlagskraft entfalten können und jede Menge Glamour um sich verbreiten, wo immer sie auftauchen. Sei es jeder für sich allein, im ehelichen Doppelpack oder umso mehr zu viert.

Doch inzwischen sind dunkle Wolken am Horizont aufgezogen: Angeblich führen Prinz Williams Frau Kate und Prinz Harrys frischgebackene Gattin Meghan einen Zickenkrieg darum, wer in der "Firma Windsor" mehr zu sagen hat und wer in in der Öffentlichkeit beliebter ist.

Den letzten Beweis für ein Zerwürfnis schien die in den letzten Tagen bekannt gewordene Nachricht zu liefern, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex, anders als erwartet, im Frühling zur Geburt ihres ersten Kindes nicht vom kleinen Nottingham Cottage auf dem Gelände des Kensington Palastes in das neben den Cambridges gelegene große Apartment im Haupthaus des Palastes ziehen werden. Stattdessen haben sie sich für einen anderen Wohnsitz entschieden, "Frogmore Cottage", ein Fünf-Schlafzimmer-Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor, in der Nähe vom Sommer-Lustschloss "Frogmore House", wo das junge Paar im Mai seine Hochzeitsparty gefeiert hatte.

Und hier liegt schon der ebenso unspektakuläre wie nachvollziehbare Hauptgrund für die Entscheidung der Sussexes für Windsor und gegen Kensington: Harry und Meghan fühlen sich wohl auf dem abseits neugieriger Blicke im Windsor Home Park gelegenen Areal, hier haben sie im November 2017 schon ihre Verlobungsbilder machen lassen, hier möchten Meghan gern das erste Kind und eventuell noch weitere Nachkommen großziehen, ohne sich ständig unter Beobachtung zu fühlen, wenn sie mit dem Kinderwagen einen Spaziergang machen.

Kate, William und die Kinder werden verfolgt von Paparazzi

Die Herzogin von Cambridge oder ihre Nanny Maria Borrallo hingegen werden regelmäßig von Paparazzi oder neugierigen Touristen "abgeschossen", wenn sie mit den Kindern George, Charlotte und neuerdings Baby Louis im Park des Kensington Palastes zum Spielplatz wollen, weil große Teile des Parks eben nicht privat sondern für die Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

Hinzu kommt, dass das Herzogspaar Cambridge in Zukunft völlig andere Aufgaben wird wahrnehmen müssen, als der jüngere Bruder beziehungsweise Schwager und dessen Frau. Nach dem Tod der Queen wird dereinst Prinz Charles König und sein ältester Sohn Prinz William der nächste Prinz von Wales und Kate entsprechend die Prinzessin von Wales.

Daran hängen feste Pflichten, vor allem in London, Wales und im Herzogtum Cornwall. Prinz Harry hingegen kann frei entscheiden, welchen karitativen Zwecken er und seine Familie sich widmen möchten, wo sie leben und wohin sie reisen. Durch das Millionen-Erbe seiner Mutter ist der Herzog von Sussex finanziell unabhängig, und Meghan hat während ihrer Karriere als Schauspielerin einige Millionen Dollar verdient und mit in die Ehe gebracht. Somit liegen sie dem britischen Steuerzahler auch nicht auf der Tasche, wenn sie nicht gerade in offizieller Mission einen Staatsbesuch im Ausland absolvieren.

Damit erklärt sich auch, dass die Brüder William und Harry, die bisher als unzertrennlich galten und eine gemeinsame Hofhaltung - also ein ein gemeinsames Büro - im Kensongton Palast unterhielten, diese nächstes Jahr trennen werden. Nicht, weil sie zerstritten sind, sondern weil mit Harrys Familiengründung für ihn eine neue Lebensphase begonnen hat und die Aufgaben  der beiden Brüder sich absehbar immer weiter auseinander entwickeln werden.

Meghan Makle und Kate Middleton - unterschiedlicher können die Schwägerinnen kaum sein

Und sind nun Kate und Meghan also doch beste Freundinnen, oder sind sie sich spinnefeind? Weder noch, wenn man Quellen aus dem direkten Umfeld der Royals glauben darf, sie sind einfach nur sehr unterschiedliche Menschen von Gemüt und Herkunft, die sich redlich bemühen, eine möglichst angenehme Schwägerinnenbeziehung aufzubauen.

Kate kommt aus einer soliden, reichen, glücklichen Familie, ihre Eltern sind bis heute glücklich verheiratet und sie hat zwei Geschwister, mit denen sie ein Herz und eine Seele ist. Nach einer exzellenten Ausbildung mit Privatschule und Elite-Uni im Kreise von Sprösslingen der britischen High Society war die bisher schlimmste Härte in ihrem Leben, dass sie sieben Jahre auf den Antrag ihres Prinzen warten musste. Sich ernsthaft eine unabhängige berufliche Karriere aufzubauen, hat sie nie angestrebt. Dafür stellt sie sich seit ihrer Hochzeit mit William 2011 bewundernswert diszipliniert in den Dienst der Krone und hat trotz schlimmster Schwangerschaftsbeschwerden drei wohlgeratene Thronfolger für Königin und Vaterland geboren.

Meghan hingehen kommt  aus einer zerrütteten amerikanischen Mittelstandsfamilie, musste sehr lange und hart um eine erfolgreiche Karriere als Schauspielerin kämpfen und war die vergangenen 15 Jahre ihres Lebens ziemlich oft auf sich allein gestellt. Sie ist eine Selfmade-Frau, die sich so leicht nichts sagen lässt. Dass sie da innerhalb des starren Regelgerüsts der königlichen Familie manchmal aneckt und so mancher Hofbeamte - und vielleicht auch hin und wieder auch mal Kate oder William - ihr das mühsam erworbene Selbstbewusstsein übel nehmen, kann kaum verwundern.

Kate freut sich auf Meghans Nachwuchs

Aber die Herzogin von Sussex hat selbst in ihrem Verlobungsinterview gesagt, dass sie sich so schnell wie möglich in die Familie Windsor einfügen möchte, da sie von allen äußerst freundlich und hilfsbereit aufgenommen wurde. Kate wiederum hat erst diese Woche anlässlich eines offiziellen Termins betont, wie sehr sie sich auf den Familienzuwachs bei Harry und Meghan freut, weil ihre Kinder dann einen eng verwandten Spielgefährten bekommen.

Alles gut also an der Schwägerinnenfront – es gilt der alte Grundsatz: Familie kann man sich nicht aussuchen, aber man ist gut beraten, seine Verwandten so zu nehmen, wie sie sind, weil, wie Prinz William einmal sagte, man so oder so den Rest des Lebens miteinander verbringen muss.

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anb