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US-Topmodel Wie Ashley Graham ihre Unsicherheit überwand

Ashley Graham
Ashley Graham präsentiert beim Melbourne Fashion Festival eine Kreation von Jason Grech.
© STEFAN POSTLES / AAP / DPA
Ashley Graham ist eines der bekanntesten Models der USA, obwohl - oder gerade weil - sie nicht recht in den dürren Modezirkus zu passen scheint. Den Kampf mit ihrer eigenen Unsicherheit hat sie ad acta gelegt. Wie? Das verriet sie nun in einem Interview.

Stolz lächelt Ashley Graham in die Kameras, überall wo sie auftaucht, ruft sie einigen Wirbel hervor. Ihr Instagram-Kanal ist geflutet mit fröhlichen Bildern und Videos, in denen sie sich und ihren Körper präsentiert - frei von jeder Scham über ihre Rundungen, die vor ihr in der Modeszene kaum Platz hatten. Aber so selbstbewusst war Graham nicht immer. In einem Interview mit "Harper's Bazaar" hat das Model verraten, wie sie ihre Unsicherheit bekämpfte. "Ich war immer sehr ehrlich damit, meine Unsicherheit zu teilen. Cellulite, Hüftspeck..." Das habe eine Tür für andere Frauen geöffnet, auch ihre Unsicherheiten zu teilen. Irgendwann kam sie an den Punkt, wo sie sich gefragt hat: "Wenn wir uns alle gleich fühlen, warum stressen wir uns dann damit?" Sie sei nie zu einer Therapie gegangen, aber diese Art von Gesprächen hätten ihr sehr geholfen.

Ashley Graham hat ihre Bestimmung gefunden

Graham trägt Kleidergröße 46 und zierte schon etliche Cover von der "Vogue" bis zur Swimsuit Issue der "Sports Illustrated". Ihr Leben lang habe sie sich gefragt, was ihre Bestimmung sei - mittlerweile glaube sie, sie gefunden zu haben: "Die Fashion-Industrie zu verändern." Das sei der Grund, warum sie auf dieser Welt ist: "Ich möchte, dass sich Frauen wertvoll fühlen, wenn sie mich in einem Magazin sehen."

sve SpotOnNews

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