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Nach Echo-Aus "Ihr dürft ruhig Angst haben" - Sophia Thomalla droht der deutschen Musikbranche

Echo-Aus Sophia Thomalla
Sophia Thomalla findet das Echo-Aus absurd. Auf Instagram macht sie ihrem Ärger Luft. 
© Jörg Carstensen / DPA
Der Echo-Skandal zieht weite Kreise. Jetzt äußerte sich auch Sophia Thomalla zur Abschaffung des Musikpreises. Sie hält die Entscheidung für absurd - und findet deutliche Worte.

Nachdem gestern das Aus des Echos verkündet wurde, bezieht auch Sophia Thomalla auf Instagram Stellung zu dem Skandal. Für sie ist die Abschaffung des Musikpreises nach den Antisemitismusvorwürfen gegen die ausgezeichneten Rapper Kollegah und Farid Bang ein Unding.

Nach Echo-Aus: Sophia Thomalla findet die Entscheidung lächerlich

"Ja genau lieber BVMI, lasst uns unseren einzigen Publikumspreis, den wir haben, in einen Award verwandeln, der genauso funktioniert wie die meisten Filmfestivals", beginnt sie ihren Text auf Instagram. "Jury entscheidet, welcher Film der Beste ist. Nämlich der, den noch keine Sau gesehen hat." Damit spielt die 28-Jährige auf das Auswahlverfahren der Preisverleihung ab. Denn beim Echo entscheiden in erster Linie die Verkäufe darüber, welcher Künstler geehrt wird. Für viele ein Kritikpunkt, denn so kommen kleinere Künstler, die den Mainstream noch nicht erreicht haben, oft zu kurz - Helene Fischer hingegen gewinnt in fast jeder Kategorie.

Doch die TV-Persönlichkeit befürchtet, der Echo könne in Zukunft das Verkaufsargument außer Acht lassen - denn in der Veränderung sieht sie vor allem eine Gefahr für Musikgruppen wie die ihres Ex-Freundes Till Lindemann. "Damit Bands wie Rammstein, die weltweit Millionen Platten verkaufen und Sängerinnen wie Helene Fischer nie wieder einen Preis kriegen, weil der eine sich vom rollenden 'R' gestört fühlt und die andere Schlagermusik nicht mag", kritisiert Thomalla die Entscheidung, den Echo in Zukunft komplett neu zu gestalten.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
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Thomalla kündigt Duett an

Sie hätte es besser gefunden, hätte man den Auftritt der Skandalrapper im Vorhinein unterbunden. "Das ist natürlich viel besser, als sich einfach Gedanken darüber zu machen, wen man bei sich auftreten lässt. Finde ich super! Beide Daumen hoch", kommentiert die Freundin von Gavin Rossdale ironisch. Und sie droht der deutschen Musikbranche: "PS: Andererseits wachsen endlich meine Chancen auf einen Musikpreis 2019. Ich hab da so eine Idee. Ein Duett mit Verona Pooth. Ihr dürft ruhig Angst haben", schreibt sie. Angst haben die Echo-Verantwortlichen und alle Vertreter des guten Geschmacks nach dieser Drohung bestimmt. 

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ls

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