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Nach Herausforderung von Mark Zuckerberg: Bill Gates akzeptiert die "Ice Bucket Challenge"

Mit Freude hat Bill Gates die Herausforderung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg angenommen und sich einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf gegossen. Der Klamauk hat auch einen tieferen Sinn.

Von Oliver Noffke

Der begossene Milliardär: Genuss scheint Bill Gates bei der kurzen Dusche mit Eiswasser nicht zu empfinden

Der begossene Milliardär: Genuss scheint Bill Gates bei der kurzen Dusche mit Eiswasser nicht zu empfinden

Etwas unbeholfen, aber mit festem Willen stellt sich Bill Gates unter eine Metalkonstruktion, zieht an einer Schnur und schüttet sich so einen Eimer Eiswasser über den Kopf. Herausgefordert hatte ihn kurz zuvor Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der die Mutprobe ebenfalls absolvierte. Gates machte sich sogar die Mühe, eine kleine Geschichte über die Konstruktion seiner Eisdusche zu stricken.

Die beiden IT-Milliardäre sind nicht die einzigen, die Videos von ihrer Dusche unter dem Eiswasserkübel ins Netz stellen. Schauspielerin Elisabeth Banks hat es genauso getan, wie Late-Night-Talker Jimmy Fallon oder Justin Timberlake sowie tausende Unbekannte. Youtube, Twitter und Facebook sind voll von Beiträgen zum Thema #icebucketchallenge.

Obama lehnt Herausforderung von 86-jähriger Kennedy ab

Man mag es albern finden, dass sich scheinbar die gesamte US-Prominenz gegenseitig dazu auffordert, sich nass zu machen. Grundlos geschieht dies jedoch nicht. Die "Ice Bucket Challenge" ist im Grunde eine ziemlich clevere Werbeaktion für einen guten Zweck. Die Organisation ALSA will damit auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. In den USA ist sie auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt, nach einem berühmten Baseball-Spieler aus New York, der 1941 im Alter von nur 37 Jahren an der Krankheit starb. Betroffene verlieren nach und nach die Kontrolle über ihren Körper, können sich nicht mehr bewegen. Auf ihre geistigen Fähigkeiten hat die Krankheit aber keinen Einfluss. Die Betroffenen sind vielmehr Gefangene im eigenen Körper. Der Astrophysiker Stephen Hawking ist das prominenteste Opfer von ALS.

Bislang gilt die Krankheit als unheilbar. Organisationen wie ALSA sammeln Geld, um Forschungsprojekte zu finanzieren. Die "Ice Bucket Challenge" ist in dieser Hinsicht schon längst ein großer Erfolg. Laut "Time Magazine" konnte ALSA zwischen dem 29. Juli und 14. August diesen Jahres mehr als 5,5 Millionen Dollar an Spenden verbuchen. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum gerade einmal 32.000 Dollar. Alles dank der Aufmerksamkeit durch Menschen, die sich Eiswasser über den Kopf kippen. Nur US-Präsident Barack Obama macht nicht mit. Er lehnte die Nominierung durch die Witwe von Robert Kennedy, Ethel, ab. Die 86-Jährige selbst hatte sich zuvor mit ihrem gesamten Clan der Challenge gestellt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.