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Oliver Pocher: Bei den Zeugen Jehovas gelernt zu nerven

Bekannt geworden ist er als Viva-Moderator - mittlerweile ist er einer der besten Comedians Deutschlands: Oliver Pocher. Gelernt "auf den Sack zu gehen" hat er bei den Zeugen Jehovas, verriet er dem stern.

Der Comedian Oliver Pocher hat bei den Zeugen Jehovas viel für seine späteren Auftritte gelernt. "Man erfährt, wie es ist, nicht gemocht zu werden", sagte der 29 Jahre alte Entertainer dem stern in seiner neuen Ausgabe. Von den Hausbesuchen als Jugendlicher mit der Sekten-Zeitschrift "Wachtturm" zehre er noch heute. 99 von 100 Türen seien sofort zugegangen. "Da lernst du es, den Leuten auf den Sack zu gehen", so Pocher zum stern.

Auch sein Imitations-Talent konnte Pocher bei den Zeugen Jehovas ausleben. Als Kind hörte er zu Hause Bibel-Kassetten, in der Versammlung trug er die entsprechenden Kapitel dann vor, exakt in derselben Betonung wie der Sprecher vom Band. Pochers Eltern waren 1982 zu den Zeugen Jehovas konvertiert.

In der Verfilmung des Romans von Tommy Jaud "Vollidiot" spielt Oliver Pocher die Hauptrolle. Ein Single, der kurz vor seinem 30. Geburtstag in eine Lebenskrise gerät. Und nein, der Film ist nicht autobiografisch.

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