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Prinz Charles: Krasse Warnungen

Im Rahmen der ersten offiziellen Auslands-Reise mit seiner Frau hielt Prinz Charles eine Rede in San Francisco. Darin rief er zum Schutz der Umwelt auf - was das betrifft, versteht er nämlich keinen Spaß.

Prinz Charles, 56, hat in San Francisco mit einem eindringlichen Appell auf wachsende Umweltprobleme aufmerksam gemacht. "Wir können einfach nicht so weitermachen", sagte Charles mit Blick auf die globale Erderwärmung, großflächige Abholzung und Wasserverschmutzung. Bei einer Ansprache vor rund 300 Umweltschutz- und Wirtschaftsvertretern in der Westküstenstadt verwies er auf "krasse Warnungen" von Wissenschaftlern. Er forderte die USA zu einem verstärkten Einsatz auf, die Welt aus dieser Krise herauszuführen, berichtet der Radiosender KCBS.

Zuvor hatten Charles und seine Frau Camilla, 58, einen Öko-Garten in einer Schule in Berkeley besucht. Die Schüler, die dort organischen Anbau betreiben und auch Kochen lernen, servierten den Royals selbst gemachte Pizza und einen Gemüseeintopf. "Ich bin dankbar für alle Gaben der Natur", sagte der Prinz den Schülern. Das Paar wurde bei der Besichtigung des "essbaren Schulhofs" von der kalifornischen First Lady Maria Shriver begleitet.

Von einem Termin zum nächsten

Am Montagabend war ein Abendessen mit führenden Vertretern von High-Tech-Firmen aus dem Silicon Valley geplant. Am Dienstag wollten Charles und Camilla zum Ende ihrer achttägigen US-Reise mit Stationen in New York, Washington und New Orleans ein Zentrum für Obdachlose in San Francisco besuchen. Es ist die erste offizielle Auslands-Reise des Paares seit ihrer Hochzeit im Frühjahr.

DPA / DPA
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