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Biografie "Geldmacherei auf Kosten seiner Verwandtschaft": Was Kritiker und Fans über Prinz Harrys Buch sagen

Prinz Harry
Prinz Harry wird Ende 2022 seine Memoiren veröffentlichen
© patrick van katwijk / Picture Alliance
Nach seinem viel diskutierten Interview mit Oprah Winfrey legt Prinz Harry nach. Gemeinsam mit einem Ghostwriter schreibt er gerade seine Biografie. Bei seinen Kritikern sorgt das für Unverständnis. 

Aus Prinz Harrys und Herzogin Meghans ursprünglichem Plan, sich aus dem öffentlichen royalen Leben zurückzuziehen, scheint nichts zu werden. Die beiden sind mehr denn je im Fokus der Berichterstattung. Am Montagabend verkündete der Verlag Penguin Random House, dass Ende kommenden Jahres Prinz Harrys Memoiren erscheinen werden. "Ich schreibe dies nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin", teilte der Prinz in einer von dem Verlag veröffentlichten Erklärung mit.

Prinz Harrys Memoiren sorgen für Kritik

Die Nachricht schlug in Großbritannien ein wie eine Bombe. Nicht wenige erwarten brisante Enthüllungen von dem royalen Aussteiger. Bereits seine Mutter, die verstorbene Prinzessin Diana, sorgte mit Interviews und Biografien für Aufsehen. Die News rufen deshalb einige der schärfsten Harry-Kritiker auf den Plan. 

"Harry ist so versessen auf Rache, dass er beabsichtigt, alles wie ein kitschiger Hollywood-Star zu enthüllen", sagte "Daily Mail"-Kolumnist Dan Wootton. Der konservative Journalist lässt an Harry und Meghan kein gutes Haar, forderte bei Twitter sogar, man solle Harry alle seine Titel wegnehmen.

Schlag ins Gesicht für die Familie

Royal-Experte Phil Dampier erklärte in der Zeitung "Express", wie die königliche Familie auf Harrys neuesten Plan reagieren könnte. "Sie werden verzweifelt sein, dass Harry – zweifelsohne auf Meghans Drängen hin – es einfach nicht sein lassen will. Es ist offensichtlich, dass Harry, als er Anfang des Monats zur Enthüllung von Dianas Statue vorbeikam, keine bedeutenden Fortschritte in seiner Beziehung zu seinem Vater oder Bruder gemacht hat. Wenn er ihre Meinung respektieren würde, würde er dieses Buch nicht machen, weil sie es nicht gutheißen würden", schrieb er. 

"Ich fürchte, dass viele andere Leute dies als eine weitere Geldmacherei auf Kosten seiner Verwandtschaft sehen werden", schätzte er ein. 

Auch bei Twitter machten einige Kritiker ihrem Ärger Luft. Oder aber sie kommentierten die Pläne von Prinz Charles' Sohn mit Ironie. "Schön, dass Prinz Harry endlich seine Geschichte erzählen will. Wir haben sie seit mindestens 20 Minuten nicht mehr gehört", twitterte ein Nutzer in Anspielung auf die vielen Interviews, die der Prinz in jüngster Vergangenheit gegeben hat. 

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Aber auch Lob

Doch nicht nur Kritik an Harrys Plänen wurde laut. Einige Fans reagierten mit Verständnis. "Prinz Harry ist dabei, jeden Artikel, jede Geschichte und jede Lüge, die in den letzten 36 Jahren über ihn geschrieben wurde, zu zerquetschen. Ich bin bereit", freute sich ein Fan. "Es ist dein Leben. Also auch an dir, deine Geschichte zu erzählen", applaudierte ein anderer. 

Prinz Harrys Memoiren polarisieren bereits bevor sie überhaupt fertiggestellt wurden. Wer die Geschichte um den Prinzen und Herzogin Meghan in den vergangenen Jahren mitverfolgt hat, dürfte darüber nicht überrascht sein. 

Verwendete Quelle: "Daily Mail""GB News"

ls

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